Mi., 04.10.2017

Von »Katastrophe« bis »Krass« – Paderborn erteilt Viktoria Rietberg eine Lehrstunde Vollgas-Fußball mit 15 Ohrfeigen

Immer wieder Koen van der Biezen! Sieben Tore erzielt der Mittelstürmer des SC Paderborn 07 am Dienstag gegen Viktoria Rietberg. Am Ende unterliegt der Fußball-Landesligist um Max Heinrich (links) und Marc Birkenhake (rechts) dem Drittliga-Tabellenführer mit 0:15.

Immer wieder Koen van der Biezen! Sieben Tore erzielt der Mittelstürmer des SC Paderborn 07 am Dienstag gegen Viktoria Rietberg. Am Ende unterliegt der Fußball-Landesligist um Max Heinrich (links) und Marc Birkenhake (rechts) dem Drittliga-Tabellenführer mit 0:15. Foto: Wolfgang Wotke

Von Dirk Heidemann

Rietberg (WB). »Wenn wir unter fünf Gegentoren bleiben könnten, dann wäre das gut.« Vor dem Achtelfinale im Fußball-Westfalenpokal gegen den SC Paderborn 07 war Wolfgang Grübel noch positiv gestimmt. Doch der Sportliche Leiter des Landesligisten hatte seine Rechnung ohne den Drittligisten gemacht. Ganz im Stil eines Tabellenführers kochte der SCP die bemitleidenswerten Hausherren seriös und souverän mit 15:0 (7:0) ab.

»Katastrophe! Es tut mir leid für den Verein, so kann man sich nicht präsentieren«, schüttelte Viktoria-Stürmer Marc Birkenhake mit dem Kopf. Nach nur sechs Minuten lagen die Gastgeber vor der Rekordkulisse von 1438 Zuschauern an der Berglage bereits mit 0:2 hinten und wirkten völlig von der Rolle. »Einige unserer Jungs konnten schon seit Freitag nicht mehr schlafen«, nannte »Birke«, der am Dienstag seinen 28. Geburtstag feierte, die große Nervosität als einen Hauptgrund: »Wir waren total ängstlich.«

Die Paderborner ließen überhaupt nicht locker, nahmen während der 90 Minuten zu keinem Zeitpunkt das Tempo raus und kamen über ihre schnellen Außenspieler immer wieder spielerisch zu ihren Toren. Nur selten kamen die Rietberger mal über die Mittellinie, den besten Angriff zeigte der Landesliga-Achte in der 68. Minute. Wadim Reger zog über die linke Seite davon, sein Schuss ging aber rechts am Paderborner Tor vorbei. Dennoch blieb die Kugel im Spiel, Mike Dry ballerte das Spielgerät freistehend über die Querlatte.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 5. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh

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