Mi., 08.11.2017

Laufsport: Dirk Petersilie absolviert einen Ultra-Marathon in der Sahara »Es sind ja nur 53 Kilometer«

Dirk Petersilie läuft auch schon einmal über Strecken, die sonst den Motocross-Rädern vorbehalten ist. Auf den Wüstensand hat sich der Extremsportler in der Oerlinghauser Sandgrube am Segelflugplatz vorbereitet.

Dirk Petersilie läuft auch schon einmal über Strecken, die sonst den Motocross-Rädern vorbehalten ist. Auf den Wüstensand hat sich der Extremsportler in der Oerlinghauser Sandgrube am Segelflugplatz vorbereitet.

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Dirk Petersilie wird am kommenden Sonntag einen Ultra-Marathon rund um die marokkanische Stadt Zagora laufen. Es geht 53 Kilometer lang durch harten und weichen Sand, Oasen und Steinwüste – bei über 30 Grad.

»Genau das richtige Wetter für mich. Ich mag die Kälte nicht, und mir fliegt die Energie nur so zu, wenn die Sonne scheint und es warm ist«, sagt der 49-jährige Extremsportler über seinen Ausflug in die Sahara.

Heute wird er in das Flugzeug nach Marrakesch steigen. Mit dem Bus geht es am Samstag sechs Stunden lang durch das Land nach Zagora, wo er am Sonntag starten wird und noch nicht genau weiß, was ihn erwartet. Der passionierte Läufer ist so routiniert, dass es scheint, als könne ihn das kaum aus der Ruhe bringen.

Mehr als 50 Marathons und 10 Ultra-Marathons hat er schon absolviert. Auch den Hermannslauf hat er bereits 15 Mal geschafft. »Ich sehe das ganz locker. Ich bin in einer Superform und möchte einfach Spaß haben«, sagt Petersilie, der deshalb auch nicht auf Bestzeiten hin ackert. »Ich rechne mit etwa sechs oder sechseinhalb Stunden, ganz locker weg. Hauptsache, die Streckenmarkierungen sind an der richtigen Stelle«, scherzt er.

Es ist das erste Mal, dass Petersilie in der Wüste läuft. Er ist unter anderem bereits beim Küstenmarathon im niederländischen Zeeland gestartet, beim Jungfrau-Marathon in den Schweizer Bergen und in der Zeche Zollverein in Essen. »Ich bin schon 700 Meter unter der Erde und auf 2000 Meter Höhe im Gebirge gelaufen. Höhenmeter habe ich genug trainiert. Und es sind ja auch nur 53 Kilometer. Ich habe auch schon Läufe mit längeren Strecken absolviert.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 9. November, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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