Do., 09.11.2017

Laufsport: Christoph Aßmann hat den New York Marathon absolviert Durch den Big Apple getragen

Christoph Aßmann finishte den New York City Marathon in 3:10:30 Stunden und war überwältigt von der Atmosphäre im Big Apple. Es ging durch die fünf Stadtteile der Metropole, bevor Aßmann im Central Park die Ziellinie überquerte.

Christoph Aßmann finishte den New York City Marathon in 3:10:30 Stunden und war überwältigt von der Atmosphäre im Big Apple. Es ging durch die fünf Stadtteile der Metropole, bevor Aßmann im Central Park die Ziellinie überquerte. Foto: Archiv Hendrik Fahrenwald

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Christoph Aßmann ist immer noch völlig im Rausch der Begeisterung. Er hat am vergangenen Sonntag den New York City Marathon absolviert – der Lauf gerät aber fast in Vergessenheit, wenn Aßmann von der Atmosphäre im Big Apple schwärmt.

»Das war ein unglaublicher Trip«, sagt der 36-jährige Schloß Holte-Stukenbrocker. »Man kann es gar nicht beschreiben. Die Stadt erschlägt einen fast«, berichtet Aßmann und meint: »Berlin kommt da nicht heran.«

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Das ist der perfekte Abschluss für mein Laufjahr.

Christoph Aßmann

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Der Lauf ist der letzte in der Liste für das Jahr 2017. »Das ist der perfekte Abschluss für mein Laufjahr.« Aßmann kam nach 3:10:30 Stunden ins Ziel, sein Freund Mario Jürgens brauchte für die Strecke 3:21:40 Stunden. »Mario hat etwa auf der Hälfte bei ungefähr 1:32 Stunden Seitenstiche bekommen, da haben wir uns getrennt. Bei Kilometer 35 habe ich Probleme mit den Oberschenkeln bekommen«, sagt Aßmann.

Regen während des Rennens

Regen während des Rennens und die lange Zeit zwischen dem Aufbruch im Hotel und dem Start machten ihm zu schaffen. »Der Marathon ist nicht ganz einfach, es gibt viele Wellen und es ist windig. Gerade beim Abwärtslaufen habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr so kraftvoll mit dem Fuß abdrücken kann.« Aßmann und Jürgens wurden schon um 6 Uhr vom Hotel abgeholt und waren um 7 Uhr im Startbereich. »Um 9.50 Uhr ging es endlich los. Sich über so lange Zeit warm zu halten, ist schwierig.«

Ein einmaliges Erlebnis

Dennoch möchte Aßmann dieses einmalige Erlebnis nicht missen. »Die Atmosphäre ist der Wahnsinn. Jeder Stadtteil hat die Läufer mit lautem Jubel begrüßt. Die Leute tragen dich richtig über die 42 Kilometer«, sagt Aßmann. 50 000 Läufer starteten zeitversetzt in Staten Island auf einer Brücke. Es ging weiter nach Brooklyn, durch Manhattan, nach Queens und mit einem kurzen Abstecher in die Bronx in den Central Park, wo sich das Ziel befand. »Schon beim Frühstückslauf, einer Runde über 5 Kilometer, waren am Samstagmorgen 10 000 Menschen dabei. Nach dem Marathon konnten wir uns noch einmal ganz in Ruhe die Stadt anschauen«, sagt Aßmann, der gestern aus den USA zurückgekehrt ist.

Zuhause von der Familie überrascht

Zuhause wurde der Sportler von seiner ganzen Familie mit einem Frühstück überrascht. »Ich habe durch meine Familie und viele Bekannte Unterstützung erhalten. Es hilft enorm, wenn man merkt, dass die Leute bei einem sind. Als ich nach dem Marathon wieder zurück im Hotel war, hatte ich etwa 100 Nachrichten auf meinem Handy.«

Seine Familie hatte Aßmann auch während des Rennens überrascht. Sie schickte ein Bild, auf dem er mit seiner Nichte und seinem Neffen zu sehen ist, zu dem Veranstalter. Dieser blendete das Bild im passenden Augenblick während des Laufs ein. »Leider habe ich das in meiner Konzentration nicht gesehen. Ich habe mich im Nachhinein riesig gefreut.«

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