Fr., 13.01.2017

Voraussetzung: Sieg über Tabellenführer Jöllenbeck Aufstieg? – da sagtder TV Verl nicht Nein

Gut möglich, dass Thomas Fröbel in der kommenden Saison mit seinem Bruder Tobias beim TV Verl spielt. Am Sonntag wartet aber erst einmal Tabellenführer Jöllenbeck.

Gut möglich, dass Thomas Fröbel in der kommenden Saison mit seinem Bruder Tobias beim TV Verl spielt. Am Sonntag wartet aber erst einmal Tabellenführer Jöllenbeck. Foto: Carsten Borgmeier

Von Dirk Heidemann

Verl (WB). Kann der TV Verl ernsthaft in den Titelkampf der Handball-Verbandsliga eingreifen? Diese Frage wird am Sonntag ab 17 Uhr in der Sporthalle an der St. Anna-Straße beantwortet. Nur mit einem Sieg über Spitzenreiter TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck (22:2 Punkte) wahrt der Tabellendritte aus Verl (19:5) seine unerwarteten Meisterschaftsambitionen.

»Sollte der glückliche Umstand eintreten, dass der TV Verl wie die Jungfrau zum Kinde kommt, dann werden wir uns gegen den Aufstieg nicht wehren«, hat TVV-Trainer Sören Hohelüchter wie die Mannschaft das sportlich maximal Mögliche im Blick: »Dafür muss allerdings ein Sieg her, denn Jöllenbeck wird nicht mehr so viele Federn lassen. Mit sieben Minuspunkten hätten wir keine Chance mehr«, sagt Hohelüchter.

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Wir dürfen den TuS nicht machen lassen, was er will. Wenn wir hinten kompakt stehen und vorne eine gute Quote haben, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass wir die Partie gewinnen.

Sören Hohelüchter

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Seine bislang einzige Niederlage kassierte der TuS in Harsewinkel (Augenzeuge Hohelüchter: »Da haben sie die TSG nicht ernst genommen«). Allerdings präsentierte sich der Primus auch in einigen anderen Partien längst nicht so souverän, wie es nach der Punkteausbeute den Anschein hat. Hohelüchter: »Wir dürfen den TuS nicht machen lassen, was er will. Wenn wir hinten kompakt stehen und vorne eine gute Quote haben, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass wir die Partie gewinnen.«

Bis auf Sebastian Göller (Kreuzbandanriss und Innenbanddehnung im Knie) sowie Marc Bode (Bänderriss im Sprunggelenk) sind alle Verler einsatzbereit. Das gilt auch für die zuletzt fehlenden Tim Reithage, Niklas Fischedick und Hendrik Schott.

Kolportiertes Interesse an Tobias Fröbel und »Calle« Wagner

Die personellen Planungen beim TV Verl bezüglich der kommenden Saison sind bereits weit fortgeschritten, Sören Hohelüchter möchte sich das zu allerdings erst in zwei Wochen äußern. Gleiches gilt für das kolportierte Interesse des TV Verl an Tobias Fröbel, Bruder von Thomas Fröbel, sowie Carl-Moritz »Calle« Wagner. Beide Kreisläufer sind noch für den Oberligisten TSG A-H Bielefeld aktiv. Hohelüchter bestätigt zwar Gespräche mit Fröbel, sagt aber auch: »Darüber spekulieren wir jetzt nicht.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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