Fr., 10.11.2017

Verl kassiert in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer zum 3:3 »Superleistung« nicht belohnt

Halt, hiergeblieben! Der Verler Viktor Maier, der mit einem Eckball das 2:2 vorbereitet, wird von einem Rödinghausener am Arm festgehalten. Jan Lukas Liehr (links) muss nicht mehr eingreifen. Beide Regionalligisten liefern sich ein rassiges OWL-Derby.

Halt, hiergeblieben! Der Verler Viktor Maier, der mit einem Eckball das 2:2 vorbereitet, wird von einem Rödinghausener am Arm festgehalten. Jan Lukas Liehr (links) muss nicht mehr eingreifen. Beide Regionalligisten liefern sich ein rassiges OWL-Derby. Foto: Wolfgang Wotke

Von Uwe Caspar

Verl (WB).Die Erfolgsserie des Fußball-Regionalligisten SC Verl – nunmehr seit zehn Spieltagen unbesiegt – ist zwar nicht gerissen. Dennoch überwiegt beim 3:3 (1:2) in dem packenden Ostwestfalen-Derby gegen den SV Rödinghausen die Enttäuschung. Denn in der Nachspielzeit kassiert der SCV, der bis dahin ganz dicht vor einem Sieg steht, doch noch den Ausgleichstreffer.

Ausgerechnet der Ex-Verler Daniel Flottmann rettet seiner Mannschaft den Punkt. »Das ist wie ein Déjà-vu«, erinnert sich Guerino Capretti, der Trainer des SCV, nach Abpfiff sofort an die ebenfalls späten Gegentore in Essen und Oberhausen, die sein Team um zwei greifbar nahe Siege gebracht hatten.

Leer ausgegangen wären die Gäste sicherlich, wenn der eingewechselte Daniel Schaal seine Riesen-Konterchance (89.) zum 4:2 verwertet hätte. Schaal steht frei vor dem Tor, schießt aber daneben. Eine Schlüsselszene. »Auf dem unberechenbaren Rasen ist mir der Ball versprungen«, ärgert sich der Stürmer über sein Abschlusspech. »Das macht eben den Unterschied zwischen uns und Rödinghausen aus. Die nutzen ihre Möglichkeiten eiskalt aus, wir leider nicht«, seufzt Capretti. Gleichwohl attestiert er den Seinen »eine Superleistung«. Das Kompliment ist berechtigt: Verl holt zweimal einen Rückstand auf, ehe der gerade eingewechselte Matthias Haeder die Hausherren sogar in Führung bringt. Zu dem Zeitpunkt ist sie auch verdient, denn der SCV liefert eine ganz starke zweite Halbzeit ab. »Da haben wir den Gegner gut zugestellt, was uns im ersten Durchgang nicht so gut gelungen ist«, resümiert Kapitän Julian Schmidt.

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