Sa., 14.01.2017

Oberliga: Mennighüffen mit Scharfschützen und robuster Deckung »Da geht’s mächtig zur Sache«

Einsatz sehr fraglich: Christian Kalms laboriert an einer Muskelverletzung in der Wade aus dem Kreispokal-Halbfinale gegen Brockhagen. Wegen der Blessur musste er vergangenen Sonntag bereits im Pokal-Endspiel passen.

Einsatz sehr fraglich: Christian Kalms laboriert an einer Muskelverletzung in der Wade aus dem Kreispokal-Halbfinale gegen Brockhagen. Wegen der Blessur musste er vergangenen Sonntag bereits im Pokal-Endspiel passen. Foto: Sören Voss

Versmold  (WB/guf). So schnell wie möglich auf 22 Punkte kommen – so lautet Thomas Lays Etappenziel fürs die ersten Wochen des neuen Jahres. Dabei hat der Trainer von Handball-Oberligist SF Loxten (derzeit 13:11 Zähler) natürlich einen Heimsieg gegen den starken Neuling VfL Mennighüffen auf der Rechnung.

Das letzte Hinserienspiel wird es aber noch mal in sich haben, da ist sich Lay sicher: »Dank seiner robusten und bestens aufeinander abgestimmten Deckung ist Mennighüffen überlegen durch die Verbandsliga-Saison marschiert. Da geht es mächtig zur Sache.« Auch vor den Mennighüffener Offensiv-Qualitäten hat Lay Respekt: » Arne Kröger auf halblinks ist ein überragender Shooter, Marco Büschenfeld ein cleverer Mittelmann«, nennt der Coach die Haupt-Gefahrenquellen. Mit den beiden Ex-Hüllhorstern Arne Halstenberg (2015) und Arne Kämper (2016) hat sich der VfL im Rückraum in den vergangenen zwei Jahren weiter verstärkt, zudem sorgt der Ex-Steinhagener Jonas Köster als Linkshänder für Gefahr. Da wartet reichlich Arbeit auf die Loxtener Deckung.

Die Sportfreunde haben am Kreispokal-Wochenende in einer Partie voll überzeugt: beim überlegenen Endspielerfolg gegen Harsewinkel. Dieser abschließende Auftritt müsse auch der Maßstab für die Partie gegen Mennighüffen sein, betont Thomas Lay: »Es geht nur mit voller Konzentration. In den Pokalspielen konnte man sich auch schwächere Phasen leisten und trotzdem gewinnen. Im Ligabetrieb muss die Mannschaft von der ersten Minute an hellwach sein.«

Denn Mennighüffen kommt mit viel Selbstvertrauen: Im Pokalwettbewerb Bielefeld/Herford wurde die Mannschaft erst im Endspiel mit 10:9 von Oberliga-Spitzenreiter TuS Spenge gestoppt, in der Liga sind 10:14 Punkte und eine Auswärtsbilanz von 5:7 (u.a. 21:21 in Gladbeck) sehr beachtlich. Nachdem Aufstiegstrainer Zygfryd Jedrzej aus gesundheitlichen Gründen eine längere Pause einlegen musste, ist seit Anfang Dezember Ex-Bundesligaspieler Pierre Limberg als Chefcoach verantwortlich. Für ihn war das Pokal-Wochenende die richtige Einstimmung auf Loxten : »Wir konnten das üben, was wir zuvor im Training einstudiert haben. Gestört hat mich nur unsere miserable Chancenauswertung. Aber daran werden wir in den kommenden Wochen weiter arbeiten.«

Der VfL kommt in Bestbesetzung. Auf Loxtener Seite stehen hinter den Einsätzen von Christian Kalms, Elvir Selmanovic und Kevin Dieckmann verletzungsbedingt dicke Fragezeichen.

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