Fr., 10.11.2017

Mennighüffen siegt in Nordhemmern mit 28:24 Tluczynskis traumhafter Tag

Hille(fw). Starker Auftritt in Nordhemmern: Handball-Oberligist VfL Mennighüffen kommt perfekt aus der Herbstpause und gewinnt bei LIT Tribe Germania mit 28:24 (13:11). Garant für den Sieg ist Tomasz Tluczynski, der elf Tore wirft.

VfL-Coach Zygfryd Jedrzej ist nach dem Auswärtssieg natürlich mächtig begeistert. »Nach einer langen Pause weiß man nie, wie man in ein Spiel startet. Da gibt es immer einige Fragezeigen. Aber die Mannschaft hat das sehr gut gemacht«, sagt der Trainer.

Die Mennighüffer machen von Beginn an deutlich, dass sie in der spielfreien Zeit richtig ordentlich geackert haben. Nur in den ersten fünf Minuten agiert die Mannschaft von Zygfryd Jedrzej noch nervös. Anschließend zeigt das Team eine hervorragende Vorstellung und geht nach 60 hart umkämpften Minuten als verdienter Sieger aus der Halle.

Die Mennighüffer stellen die Gastgeber mit ihrer knackigen Abwehr immer wieder vor großen Herausforderungen. »Daniel Habbe im Tor hat einiges weggenommen, die Abwehr stand allgemein sehr gut«, sagt Co-Trainer Georgios Triantafillou. Die 13:11-Pausenführung ist hochverdient. Auch weil Tomasz Tluczynski einen bärenstarken Tag erwischt und im ersten Durchgang acht der 13 VfL-Tore wirft. Am Ende kommt er auf elf Treffer, der Linksaußen ist damit bester VfL-Werfer.

Die Mennighüffer bejubeln die Pausenführung. Foto: Florian Weyand

Nach der Pause beginnt Mennighüffen wie im Rausch. Gleich der ersten Angriff passt, Lukas Mailänder trifft. Und auch die Gegenstöße sitzen. Nach 36 Minuten liegt der VfL mit 18:12 vorn. »Ich konnte mir vorher kaum vorstellen, dass wir in Nordhemmern mit sechs Toren führen werden«, sagt der Trainer. Auch die Zeitstrafen für Ulrich Neumann und Tluczynski werfen den VfL nicht aus der Bahn. Doch in der Schlussphase gerät der Sieg plötzlich noch einmal in Gefahr.

Beim Stand von 19:25 nimmt LIT in 52. Minute eine Auszeit. Anschließend folgen die vier Minuten des Jannik Gartmann: Der LIT-Spieler wirft fünf Tore in Folge und die Gastgeber sind auf 24:25 dran. Die Aufholjagd kostet den Gastgebern aber zu viele Kräfte. Pascal Schumann mit zwei Toren und Kreisläufer Malte Ames in seinem ersten Pflichtspiel für Mennighüffen machen den 28:24-Auswärtssieg perfekt.

LIT Tribe Germania: Körtner, Happel, Grezinski - Kruse, Finke, Mundus (1/1), Rüter (1), Borcherding, Speckmann (5/1), Borgmann, Finke, Gartmann (5), Knickmeier (9/5), Kliver (3).

VfL Mennighüffen: Habbe, Born - Mailänder (5), Tluczynski (11/4), J. Krone, Neumann (1), Schumann (3), M. Köster, Ames (1), Halstenberg (2), Büschenfeld, J. Köster (1).

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