Di., 18.10.2016

Fußball-Regionalliga: SV Rödinghausen setzt den Aufwärtstrend fort Ein Trio nutzt seine Chance

Christian Will (rechts) stand zum ersten Mal in der Regionalliga für den SV Rödinghausen auf dem Platz.

Christian Will (rechts) stand zum ersten Mal in der Regionalliga für den SV Rödinghausen auf dem Platz. Foto: Jens Göbel

Von Gerrit Nolte

Rödinghausen (WB). Der Aufwärtstrend der vergangenen Wochen hat sich beim SV Rödinghausen am Samstag erneut gezeigt. Beim 2:0-Sieg des Fußball-Regionalligisten gegen den FC Schalke 04 II standen drei Spieler stellvertretend für den Aufschwung: Tobias Steffen, Christian Will und Fabian Kunze.

Das Trio war mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Saison gegangen. Tobias Steffen fehlte nach seinem Wechsel im Sommer vom BV Cloppenburg die nötige Fitness, Fabian Kunze die nötige Erfahrung. Christian Will war in der Vorbereitung dabei, aber eigentlich für die zweite Mannschaft vorgesehen. Am Samstag standen alle drei in der Startelf und überzeugten mit Einsatz, Laufbereitschaft und Toren.

Harte Arbeit zahlt sich aus

Etwas anders hatte sich Tobias Steffen den Start beim SVR vorgestellt. Zunächst stand er an den ersten beiden Spieltagen in der Startelf. Dann folgte im zweiten Spiel die Auswechslung nach 37 Minuten. Über Einsätze in der Reserve kämpfte er sich wieder heran. »Die letzten Wochen waren schwer für Tobias. Aufgrund der Verletzung von Stefan Langemann hat Tobias gespielt. Er hat mit seinem Tor Selbstvertrauen getankt und hat gesehen, dass man mit harter Arbeit wieder in die Mannschaft rutschen kann«, sagte Trainer Alfred Nijhuis.

Diese Chance nutzte der 24-Jährige am Samstag. »In der zweiten Mannschaft habe ich auch Tore gemacht, das gibt einem Selbstvertrauen. Und ich wusste, dass ich auch wieder in der ersten Mannschaft meine Chance bekomme«, sagte Steffen. Eine seiner Qualitäten zeigte er beim Treffer zum 1:0. »Standards sind allgemein mein Spezialgebiet. Alle in der Mannschaft wissen das. Deshalb haben sie auch direkt gesagt, dass ich mir den Ball nehmen soll und ihn rein schießen soll. Das hat ja auch funktioniert«, erklärte Steffen. »Ich habe den Ball perfekt getroffen. Das Tor hat natürlich Selbstvertrauen gegeben – und das hat sich in den nächsten 50 Minuten gezeigt«, war er sehr zufrieden mit seiner Leistung.

Kunze macht sich keinen Druck

Wie Steffen erging es auch Fabian Kunze am zweiten Spieltag gegen den SC Wiedenbrück: Auswechslung in der 36. Minute. Doch Kunze ließ sich davon nicht unterkriegen und kam zurück. In den vergangenen vier Partien stand er in der Startelf – mit gerade einmal 18 Jahren. »Dass ich das 2:0 mache, freut mich natürlich. Aber das Wichtigste sind die drei Punkte«, sagte Kunze, der auf dem Boden bleibt. »Als 18-Jähriger erhofft man es sich natürlich, in der Regionalliga zu spielen. Ich mache mir aber keinen Druck und lasse alles auf mich zu kommen. Dann wird es schon«, erklärte er.

Ebenfalls ohne Druck geht Christian Will die Sache an. »Man wünscht sich schon, dabei zu sein. Jetzt ist es wahr geworden, das ist sehr schön. Und wenn man gewinnt, ist es noch besser«, sagte Will. »Christian hat sein erstes Regionalligaspiel gemacht. Er muss sich noch daran gewöhnen, dass es sehr physisch zu geht«, sagte Nijhuis, war mit der Leistung aber zufrieden.

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