Mi., 08.11.2017

Fußball-Landesligist steht ohne Chefcoach da – Braunsdorf übernimmt bis Jahresende Schwöppe-Aus beim SC Vlotho

Seine taktischen Vorgaben wurden zuletzt von der Mannschaft nicht mehr umgesetzt: ein Grund für das vorzeitige Aus von Frank Schwöppe beim SC Vlotho.

Seine taktischen Vorgaben wurden zuletzt von der Mannschaft nicht mehr umgesetzt: ein Grund für das vorzeitige Aus von Frank Schwöppe beim SC Vlotho. Foto: Andreas Klose

Vlotho (WB/gag). Fußball-Landesligist SC Vlotho und Trainer Frank Schwöppe gehen ab sofort getrennte Wege. Nach der 0:3-Niederlage gegen RW Maaslingen haben sich beide Seiten darauf verständigt, die Zusammenarbeit zu beenden. Ein Grund für die Entscheidung sind offenbar unterschiedliche Auffassungen von Spielern und Trainer.

»Wir hatten am Dienstagabend ein sehr gutes Gespräch. Frank hatte klare Vorstellungen, wie er Fußball spielen will. Wenn die Mannschaft nicht in der Lage oder willens ist, diese umzusetzen, muss man sprechen«, sagt der SCV-Vorsitzende Leo Lammert, der nach der eingehenden Analyse der Situation mit Schwöppe zu dem gemeinsamen Schluss kam, dass es wohl besser ist, einen neuen Weg zu beschreiten.

Interimsweise betreut die Mannschaft bis zum Jahresende nun Co-Trainer Volker Braunsdorf. »Ich habe noch keinen Plan B. Alles, was derzeit kursiert, sind Spekulationen«, sagt Lammert über die anlaufende Suche nach einem Nachfolger. Fest steht: Nach dem Schwöppe-Aus liegt der Ball bei der Mannschaft, die zuletzt in Rietberg (1:3) und Maaslingen (0:3) auf ganzer Linie enttäuscht hatte. »Die Spieler sind gefordert. Ich werde am Donnerstag Klartext mit der Mannschaft reden. Ich bin mit einigen Dingen nicht einverstanden. Sie trägt eine Teilschuld an der Entwicklung«, gibt es laut Lammert ab sofort keine Ausreden mehr.

Schwöppe stellt eigene Interessen hinten an

Der Vorsitzende, der zugleich sportlicher Leiter beim SC Vlotho ist, hofft auch darauf, durch die Trainer-Entscheidung einen positiven Effekt zu erzeugen, um vor der Winterpause im Abstiegskampf noch wichtige Punkte zu holen.

»Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es das Beste für die weitere Entwicklung des Vereins ist, getrennte Wege zu gehen«, sagt Frank Schwöppe über die Unterredung mit Lammert und Co-Trainer Braunsdorf, um die er selbst gebeten hatte. Schmutzige Wäsche waschen will der 49-Jährige nicht. »Wir haben die Situation zum Anlass genommen, das Gespräch zu führen. Ich arbeite gern langfristig, leider hat das in Vlotho nicht geklappt. Es geht aber nicht um mich, sondern um den Verein und darum, die beste Lösung zu realisieren«, sagt Schwöppe über sein Aus beim Landesligisten, für das es »ausschließlich sportliche und keine persönlichen Gründe« gebe.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 9. November, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Vlotho.

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