Mo., 17.10.2016

Fußball-Landesliga: SpVg. Brakel – SC Vlotho 2:3 (0:2) Trainer Sturm: »Niederlage tut richtig weh«

Stark: Der Brakeler Andre Schmitt ist erneut Hans Dampf in allen Gassen und setzt sich gegen die Vlother Leon Sobottka (rechts) und Yannik Lorenz durch. Schmitt besitzt eine gute Chance. Am Ende steht eine 2:3-Niederlage.

Stark: Der Brakeler Andre Schmitt ist erneut Hans Dampf in allen Gassen und setzt sich gegen die Vlother Leon Sobottka (rechts) und Yannik Lorenz durch. Schmitt besitzt eine gute Chance. Am Ende steht eine 2:3-Niederlage. Foto: Jürgen Drüke

Von Jürgen Drüke

Brakel (WB). Die SpVg. Brakel verliert das Duell der Aufsteiger in der Fußball-Landesliga mit 2:3-Toren gegen einen biederen SC Vlotho. Die Nethestädter lassen dabei die Einstellung und Entschlossenheit vermissen.

SpVg.-Trainer Burkhard Sturm war nach dem Schlusspfiff erzürnt und ging mit seinen Schützlingen schonungslos ins Gericht: »Das war unterirdisch. In der ersten Halbzeit hatten wir eine unfassbar hohe Fehlpass-Quote. Von Laufbereitschaft möchte ich überhaupt nicht sprechen. Zudem stand das Meckern und Lamentieren bei uns im Vordergrund. Das war unsere mit Abstand schlechteste Saisonleistung. Diese Niederlage tut richtig weh.«

Dabei begannen die Gastgeber zunächst durchaus forsch. Andre Schmitt befand sich in der Anfangsphase zweimal in aussichtsreicher Position, wobei er einmal hätte treffen müssen und nur um Zentimeter am Torerfolg ­scheiterte. Die Gäste machten es besser: In der neunten Minute war SCV-Offensivmann Sascha Schmikal nach einem Pressschlag der Nutznießer und beförderte den Ball vorbei an Brakels Nummer eins Daryoush Hosseini zum 0:1 in den Kasten. Die Brakeler Youngster zeigten sich davon beeindruckt. Nichts ging mehr, weil sie fortan zu wenig Laufbereitschaft an den Tag legten. In der 24. Minute wurde der Ball im Anschluss an einen Schuss von SpVg.-Mittelfeldmotor Dominik Kling abgeblockt. In der 35. Minute ließen sich die Brakeler ganz leicht überspielen: Felix Samson beförderte den Ball nach starker Vorarbeit von Leon Sottka in die Netzmaschen – 0:2. Die Abstimmungsprobleme in der SpVg.-Hintermannschaft um Abwehrchef Mark Riechmann waren dabei unübersehbar gewesen. In der 40. Minute hätte Alex Hengst dann das 1:2 erzielen können, doch der Neuzugang verzog nach toller Vorarbeit von Andre Schmitt um Zentimeter.

Nach Halbzeit mit Dreierkette

In der Kabine ist Sturm in der Halbzeitpause verständlich laut geworden. Die Rot-Schwarzen stellten auf Dreierkette um, verstärkten das Mittelfeld, und Christopher Wetzler fungierte neben Andre Schmitt als zweite Spitze. Das sollte sich zunächst auszahlen: Die SCV-Defensivabteilung inklusive Schlussmann Daniel Althoff war in der 55. Minute nach einem Flankenball von halblinker Position nicht im Bilde. Christopher Wetzler nutzte die Uneinigkeit und köpfte zum 1:2 ein. Wieder Hoffnung und mehr SpVg.-Elan. Christopher Wetzler vergab dabei in der 60. Minute eine gute Möglichkeit. Dabei hatte sich die Nummer eins der Gäste glänzend auf dem Posten gezeigt. Andre Schmitt scheiterte sieben Minuten später ebenfalls. In der 78. Minute erzielte Christian Schake nach einem Konter das 1:3. In der Nachspielzeit gelang Dominik Kling nach Eckball von Christopher Wetzler nur noch der 2:3-Endstand. Die Brakeler hatten einen ganz schlechten Tag. Das hat eben richtig weh getan.

Brakel: Hosseini – F. Derenthal, Kling, Büsse, Frederkind (46. Brandl), Schmitt, Wetler, Riechmann, Fähnrich (73. Fofana), Hengst, Wiechers (46. Hartmann

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