Do., 01.12.2016

Aufatmen in Warburg nach erstem Bezirksliga-Sieg – HLC Höxter dreht zum Schluss auf Driburger Baskets fahrlässig im Topspiel

Konzentrierter Blick: Tobias Pedt zeigt im Trikot des HLC Höxter eine starke Leistung und macht zudem sieben Punkte. Die Kreisstädter landen einen Kantersieg.

Konzentrierter Blick: Tobias Pedt zeigt im Trikot des HLC Höxter eine starke Leistung und macht zudem sieben Punkte. Die Kreisstädter landen einen Kantersieg. Foto: Stefan Westemeyer

Kreis Höxter (wes/üke). Es ist vollbracht: Die Basketballer des PSV Warburg landen in der Bezirksliga den ersten Saisonsieg: 78:62 ist das Endergebnis im Kellerduell gegen den SC GW Paderborn II. Die Baskets des HLC Höxter legen ein starkes letztes Viertel hin. Die Bad Driburger Herren patzen im Topspiel gegen Detmold.

Männer-Bezirksliga

Warburger SV – SC Grün-Weiß Paderborn II 78:62. Nach fünf Niederlagen in Folge hat der Warburger SV erstmals einen Sieg eingefahren. Die Schnelligkeit und eine kompakte Teamleistung in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung waren entscheidende Faktoren. Früh erarbeiteten sich die Hausherren einen Vorsprung von zehn Punkten. Mit Artur Löwen, der für einige Wochen aushilft, konnte Warburg viel Druck ausüben. Nach der Pause spielten die Hausherren konzentriert weiter. Zwischenzeitlich wuchs die Führung auf 20 Punkte an. In der eng umkämpften Schlussphase hielt der SV erfolgreich dagegen und ließ keine Gefahr aufkommen. »Unter der Woche konnten wir endlich mal wieder alle drei Einheiten mit bis zu zehn Akteuren trainieren. Das hat sich positiv ausgewirkt«, hob Marcel Lücking hervor. Der Warburger Trainer ist überzeugt, dass sein Team mit dem nun breiter aufgestellten Kader absolut konkurrenzfähig ist und den Klassenerhalt schafft.

Detmolder TV – TV Bad Driburg 88:46. Gegen den Spitzenreiter zog der Vierte deutlich den Kürzeren. »Wir sind wieder einmal zu locker in ein Spitzenspiel gegangen. Gegen Topteams müssen wir deutlich konzentrierter agieren«, kritisierte und betonte Trainer Marius Müller. Von Beginn an seien seine Schützlinge nicht auf der Höhe gewesen. Mit Offensiv-Rebounds und Ballgewinnen erspielte und erarbeitete sich Detmold zahlreiche Chancen. Zudem beeindruckten die Residenzstädter mit einer enormen Treffsicherheit. »Der Gegner hat unsere Fehler, die wir leider immer wieder machen, gnadenlos ausgenutzt«, blickte Müller enttäuscht zurück. Der Coach setzt darauf, dass seine Schützlinge aus dieser Lehrstunde gelernt haben und die nächsten Partien entschlossener angehen.

TV Jahn Bad Driburg: Martin (10), Ewers (8), M. Giefers (6), Niemann (6), Y. Giefers (6), Müller (3), Bayat (2), Schloss (2), Reske (2), Kluß (1), Witt, Köster

HLC Höxter – TuRa Elsen 79:45. In den ersten drei Vierteln vergab Höxter beste Gelegenheiten. Die Folge war eine zähe Angelegenheit. Trotz des klaren 39:26 zur Halbzeit war Trainer Thomas König unzufrieden: »Ich hatte nie das Gefühl, dass wir verlieren könnten. Unsere Chancenverwertung war allerdings lange Zeit ­alles andere als optimal.« Die Mängelliste des Übungsleiters war groß. Auch im dritten Viertel konnten sich die Kreisstädter nicht absetzen. Erst das Schlussviertel brachte mit einem deutlichen 26:6 die Entscheidung.

HLC Höxter: Adamenko (22), Giefers (14), Sagebiel (13), Menge (9), Feldmann (8), Pedt (7), Klink (3), Probst (2), Böttcher (1)

Frauen-Bezirksliga

TV Bad Driburg – TV Büren 42:38. Die Gäste begannen wie die Feuerwehr und waren überlegen. Erst nach einer Umstellung in der Defense fand Bad Driburg besser ins Spiel. Zu Beginn des zweiten Viertels überraschten die Gastgeber den Gegner mit besseren Abläufen in der Offensive. Sie erarbeiteten sich in der Folgezeit die Führung. Zur Halbzeit stand ein 22:19 auf der Anzeigetafel. »Danach war es weiterhin ein enges Spiel. In den entscheidenden Situationen agierten wir konzentrierter und haben uns deshalb den Sieg verdient«, hob Spielertrainerin Friederike Flemming-Schmidt hervor und sprach von einem wichtigen Erfolg. Damit konnten sich die Kurstädterinnen bei nunmehr acht Punkten aus sieben Begegnungen auf Rang sechs vorschieben und von der gefährdeten Zone absetzen.

Im weiteren Verlauf der Partie präsentierte sich der TV Jahn kämpferischer und vor allem wacher. Die Führung wechselte ständig. Das war Spannung pur. In der Schlussphase verteidigten die Bad Driburgerinnen die knappe Führung. Insbesondere Henrike Kleinert verdiente sich beim TV Jahn Fleißkärtchen. Ihre Spielstärke sowie Entschlossenheit waren beeindruckend. »Am Ende haben wir verdient gewonnen«, hofft Trainerin Friederike Flemming-Schmidt bei ihren Schützlingen nun auf mehr Konstanz.

TV Jahn Bad Driburg: Flemming-Schmidt (9), Lammert (8), Kamphues (7), Kleinert (6)

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