Fr., 20.10.2017

Fürstenauer Frank Altmiks läuft die »Tour de Tirol« Dreikampf am Wilden Kaiser

Nach den Strapazen hat Frank Altmiks noch ein Lächeln im Gesicht. Der Fürstenauer, der zur Laufgruppe des SV Kollerbeck gehört, hat die Tour de Tirol erfolgreich bewältigt.

Nach den Strapazen hat Frank Altmiks noch ein Lächeln im Gesicht. Der Fürstenauer, der zur Laufgruppe des SV Kollerbeck gehört, hat die Tour de Tirol erfolgreich bewältigt.

Von Sylvia Rasche

Fürstenau (WB). Das ist ein Dreikampf der ganz besonderen Art: Der Fürstenauer Frank Altmiks hat die Tour de Tirol bewältigt. 75 Kilometer hat er dabei an drei Tagen mit insgesamt 3500 Höhenmetern zurückgelegt.

»Das Glücksgefühl im Ziel war besonders schön«, sagt der 51-Jährige nach seiner Rückkehr aus der Region »Wilder Kaiser« in Österreich. 2014 hat der ehemalige Fußballer bereits den Transalpin-Marathon erfolgreich bewältigt. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung stieß er mehr zufällig auf die Tour de Tirol.

Freitagsabends startete die dreitägige Tour mit dem »Prolog« über zehn Kilometer. Ein recht flacher Rundkurs in Söll musste dreimal durchlaufen werden, am Ende standen ganze 300 Höhenmeter auf der Uhr. Also ideal, um sich einzugewöhnen und die Beine zu lockern. Altmiks verausgabte sich hier nicht und lief in 48:45 Minuten entspannt ins Ziel (Platz 26 seiner Altersklasse M50).

Doch schon am zweiten Tag stand für die Teilnehmer die Königsetappe, der so genannte Kaisermarathon, auf dem Programm. 42,195 Kilometer bei 2345 Höhenmetern verlangten von den Läufern alles ab. »Vor allem ging es am Ende nur noch steil bergauf. Das Ziel lag auf 1829 Meter Höhe auf der Hohen Salve. Wir sind im Schnee oben angekommen«, berichtet Frank Altmiks von besonderen Strapazen auf den letzten Kilometern.

Zudem war das Wetter beim Kaisermarathon alles anderer als kaiserlich. Die Läufer hatten mit Kälte, Regen und Schnee zu kämpfen. Am Ende kam der Fürstenauer, der zur Laufgruppe des SV Kollerbeck gehört, in 5:57 Stunden ins Ziel. »Da muss man am Abend ordentlich Kohlenhydrate zu sich nehmen und regenerieren«, beschreibt er seine Marschroute, um zwei Tage nach dem Zehner und einen Tag nach dem Marathon auch noch den dritten Teil des Dreikampfes, den so genannten Pölven Trail in Angriff nehmen zu können. Hier stehen noch mal 23 harte Kilometer mit 1240 Höhenmetern auf dem Programm. Altmiks, der zur Vorbereitung den Köterberg vor seiner Haustür regelmäßig erklommen hat und dort inzwischen jeden Stein kennen dürfte, kam auf der anspruchsvollen Strecke auf Berg- und Wanderpfaden nach 3:30 Stunden als 32. der Altersklasse ins Ziel.

Insgesamt war er 10:17 Stunden für den Dreikampf an drei Tagen unterwegs und holte sich damit Platz 30 der Klasse M50.

Doch das war nur Nebensache. Im Vordergrund stand die gemeisterte Herausforderung in den Bergen. »Es war ein einzigartiges Erlebnis mit bleibenden Erinnerungen. Ein großes Abenteuer, an das ich mich noch lange erinnern werde«, fasst der 51-Jährige zusammen.

Genug hat er davon übrigens noch nicht. Nach dem Transalpin 2014 und der Tour de Tirol 2017 macht er sich auf die Suche nach einem weiteren Event. »Ich bin sicher, dass ich etwas finden werde«, lacht Altmiks und freut sich schon jetzt auf die neue Herausforderung.

Kommentare

Kampfbist Fränki

So kenne ich ihn auch bei meiner kurzen
Trainerzeit in Fürstenau ging er mit sein Kampfgeist immer vorweg und dazu ist er noch ein Feiner Kerl und Sportfreund Starke Leistung Fränki!

1 Kommentare

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