Sa., 04.11.2017

Landesliga: Brakel gegen Westenholz Sieben Tore stehen im Raum

So schön will Brakel jubeln: Andre Schmitt (Nummer neun) gratuliert Christopher Wetzler. Dirk Büsse schaut zu.

So schön will Brakel jubeln: Andre Schmitt (Nummer neun) gratuliert Christopher Wetzler. Dirk Büsse schaut zu. Foto: Jürgen Drüke

Von Jürgen Drüke

Brakel (WB). RW Maaslingen gegen den SuS Westenholz 7:3 und SuS Westenholz gegen den SV Eidinghausen 1:7. Das sind die vergangenen Ergebnisse des nächsten Gegners der SpVg. Brakel in der Fußball-Landesliga. Wer deshalb am Sonntag, 5. November, sieben Tore der ­Nethestädter im Heimspiel gegen Westenholz erwartet, der könnte sich mächtig getäuscht haben.

»Beim Aufsteiger SuS Westenholz haben in den vergangenen beiden Spielen Leistungsträger gefehlt. Zuletzt war es gegen den SV Eidinghausen vor vier Tagen die komplette Viererkette«, hat SpVg.-Trainer Burkhard Sturm Informationen aus den jeweils zu »Sieben-Schlappen« des Kontrahenten eingeholt.

»Wir treffen auf eine kompakte sowie spiel- und offensivstarke Mannschaft. Vor den beiden klaren Niederlagen haben die Westenholzer das in aller Deutlichkeit gezeigt. Sieben Tore sind deshalb sicherlich utopisch«, betont der SpVg.-Übungsleiter. Ein Beleg dafür ist die Punktausbeute der Gäste: 19 Zähler stehen auf der ­SuS-Habenseite. Das sind wiederum nur drei Punkte weniger als sie der Tabellendritte SpVg. Brakel aufweist. Der SuS Westenholz ist zweimal in Folge aufgestiegen und in der A-Liga sowie der Bezirksliga jeweils souveräner Meister geworden.

Sturm ist zuversichtlich

»Wir wissen, dass eine gut ausgebildete Mannschaft auf uns zukommt. Nachdem sie nun zweimal so sehr unter die Räder gekommen sind, werden die SuS-Akteure gegen uns entsprechend motiviert sein.« Dennoch ist Sturm zuversichtlich, dass es zum Dreier auf eigenem Platz reicht, zumal sich die personelle Lage mächtig entspannt hat: Lukas Schötller und Torben Vogt befinden sich seit zwei Wochen wieder im Mannschaftstraining und brennen jeweils auf ihren Einsatz. Alexander Hengst ist nach seiner Sperre von einem Spiel wieder dabei. Oliver Markus und Thomas Frederkind können ebenfalls wieder mitwirken. Fehlen werden Nils Fähnrich (Weisheitszahn gezogen) und Hendrik Derenthal (im Urlaub).

Neuschäfer bewertet Schlappen nicht über

»Wir müssen die jüngsten Schlappen ernst nehmen, dürfen die Ergebnisse aber nicht überbewerten, denn alles in allem ist die Bilanz zu diesem Zeitpunkt positiv«, sagt auf der anderen Seite SuS-Trainer Wilfried Neuschäfer. Auch Tage nach der zweiten Klatsche hat er keine Erklärung für diese schlimmen 180 Minuten. »In der Kabine hatten alle nur Fragezeichen im Gesicht. In Brakel müssen wieder die Tugenden an den Tag gelegt werden, die uns in die Landesliga gebracht haben«, fordert der Meistertrainer.

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