Fr., 27.10.2017

Tischtennis-Kreisliga: Ossendorf und Warburg mit voller Punktzahl »Das bleibt kein Zweikampf«

Warburgs Routinier Klaus-Dieter Schmitz will mit seinem Team zurück in die Bezirksklasse.

Warburgs Routinier Klaus-Dieter Schmitz will mit seinem Team zurück in die Bezirksklasse. Foto: Sylvia Rasche

Von Sylvia Rasche

Warburg/Ossendorf (WB). Nach gut der Hälfte der Vorrunde in der Tischtennis-Herren-Kreisliga zeichnet sich ein Zweikampf an der Tabellenspitze ab. Der SV Teutonia Ossendorf und der TTV Warburg führen die Liga ohne Punktverlust an und haben bereits jetzt vier Zähler Vorsprung auf die Verfolger.

»Wir müssen kein Meister werden«

»Wir müssen kein Meister werden«, lässt sich Ossendorfs Teamchef Andreas Niggemeyer nicht unter Druck setzen. Er und seine Mannschaftskollegen freuen sich über den guten Start und lassen alles weitere auf sich zukommen. »Wir sind in dieser Saison sehr ausgeglichen besetzt, können in jedem Paarkreuz punkten. Außerdem kommen unsere Jungs immer mehr in der Kreisliga an«, betont Niggemeyer. Schon in der vergangenen Rückrunde haben die Nachwuchsasse des Vereins bei den Herren mitgespielt und sich inzwischen zu echten Leistungsträgern entwickelt. Meiko Niggemeyer hat im mittleren Paarkreuz aktuell 11:1-Siege auf seinem Konto, Tom Wegener spielt an Position sechs ausgeglichen und Simon Barkey hat als Ersatzmann 2:0-Siege beigesteuert. Aller drei stehen parallel auch noch in der Jungen-Bezirksliga mit positiven Bilanzen am Tisch und belegen dort zur Herbstferienpause Platz drei.

»Bei uns fällt keiner ab, außerdem spielen wir weitgehend komplett und haben im Notfall auch noch guten Ersatz aus der zweiten Mannschaft«, nennt Andreas Niggemeyer, der als Spitzenspieler 12:2-Siege errungen hat, weitere Gründe für den derzeit guten Lauf seines Teams.

»Es kommen noch spannende Spiele auf uns zu«

Andere Mannschaften hätten allerdings auch Verletzungssorgen oder müssten Spieler an obere Teams abstellen, was auch schon zu Ossendorfer Siegen geführt habe, räumt der ehemalige Vereinsvorsitzende ein. Außerdem bekam sein Team einen Zähler geschenkt: Beim 8:8 gegen Vörden stellte der Vorjahresvizemeister die Doppel falsch auf, so dass die Partie 9:0 für Ossendorf gewertet wurde. »Es kommen noch spannende Spiele auf uns zu. Wir geben unser Bestes und versuchen, Warburg so lange wie möglich zu ärgern«, blickt Niggemeyer voraus.

Die Warburger folgen den Teutonen punktgleich auf Platz zwei. Nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse läuft es beim routinierten Team um Kapitän Klaus-Dieter Schmitz rund. Alle sieben Partien hat der TTV gewonnen – und das, obwohl Spitzenspieler Stefan Wieners wegen einer Schulterverletzung nur zweimal mit dabei war. »Ich werde auch in Zukunft kaum spielen«, sagt Wieners, ist bei den Spielen aber immer als Zuschauer mit dabei und fiebert mit.

Ersatzspieler aus der Zweiten punkten regelmäßig

Vor allem die Rückkehr von Tobias Schumann aus Daseburg sei ein wichtiger Grund für den Erfolg. Schumann ist an Position drei aufgestellt, muss wegen des Ausfalls von Stefan Wieners aber meistens im Spitzenpaarkreuz ran. »Das läuft gut. Tobias punktet oben regelmäßig, in der Mitte ist er eine Bank«, lobt Wieners. Teamchef Klaus-Dieter Schmitz weist im oberen Paarkreuz ebenfalls eine sehr positive Bilanz auf. Dazu kommt das starke mittlere Paarkreuz, in dem Holger Baumgart noch gar kein Spiel und Frank Löhr gerade mal ein Einzel verloren hat. Michael Nolte steht unten ebenfalls hoch positiv. »Außerdem punkten unsere Ersatzspieler aus der Zweiten regelmäßig«, stellt Wieners heraus.

»Wir sind hoch motiviert in die Saison gegangen und wollen gerne wieder aufsteigen«, betont Klaus-Dieter Schmitz. »Allerdings haben wir erst sieben von 22 Spielen gewonnen und damit noch nichts erreicht.«

Wenn beide derzeitigen Spitzenteams aus Ossendorf und Warburg die Hinrunde weiter so souverän spielen wie bisher, kommt es am letzten Spieltag im Dezember zum Gipfeltreffen um die Herbstmeisterschaft. Doch auch die Verfolger spielen noch eine Rolle. »Ich glaube nicht an einen reinen Zweikampf bis zum Saisonende. Die Liga ist ausgeglichen Da kann noch viel passieren«, meint Klaus-Dieter Schmitz.

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