Di., 17.10.2017

Handball-Landesliga: HCE-Rechtsaußen Niklas Depping rutscht auf Schweißfleck aus Riesen-Pech: Handballer mit Knöchelbruch

Sommer-Neuzugang Niklas Depping (links) spielte bisher eine starke Saison mit dem HCE Bad Oeynhausen. Nun fällt der Rechtsaußen lange aus.

Sommer-Neuzugang Niklas Depping (links) spielte bisher eine starke Saison mit dem HCE Bad Oeynhausen. Nun fällt der Rechtsaußen lange aus. Foto: Alexander Grohmann

Von Alexander Grohmann

Bad Oeynhausen (WB). Handball-Landesligist HCE Bad Oeynhausen muss monatelang auf Niklas Depping verzichten. Der Rechtsaußen hat sich beim 29:23-Sieg über den TuS Brake einen Bruch im linken Knöchel zugezogen.

Die dunkle Vorahnung von Trainer Jasmin Gojacic hat sich bestätigt: Bei einer Röntgenaufnahme im Bad Oeynhausener Krankenhaus wurde noch am Sonntagabend die schwere Verletzung des Handballers diagnostiziert. »Der Bruch außen im ­Knöchel zieht sich bis nach oben. Zudem sind alle Bänder gerissen, eine Sehne ist eingeklemmt. Donnerstag werde ich operiert«, berichtete Niklas Depping im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Passiert war das Malheur Mitte der zweiten Halbzeit, als der Rechtsaußen bei einem Gegenstoß der Gäste zurück in die eigene Hälfte sprinten wollte. »Ich bin auf einem Schweißfleck ausgerutscht und mit dem linken Fuß weggeknickt. Ich habe einen lauten Knall gehört und wusste gleich: ›Das ist was Blödes‹«, schildert der 28-Jährige sein Verletzungs-Pech.

Der hart erkämpfte HCE-Erfolg im Spitzenspiel über Brake konnte ihn am späten Abend im Krankenhaus etwas aufmuntern. »Ich freue mich, dass die Jungs trotzdem noch gewonnen haben«, so der Spieler, der bis zum OP-Termin mit Gips und ­Krücken nach Hause entlassen wurde. Drei bis sechs Monate Sportpause drohen Depping.

Das Lachen hat der Handballer trotz kurzer Nacht (»Die Schmerzen waren so groß, dass ich kaum schlafen konnte«) nicht verloren: »Das ist meine erste Gipserfahrung, darauf hätte ich verzichten können«, scherzt der Neuzugang, der im Sommer von der HSG Hüllhorst zum HCE kam. »Ich habe mich hier sofort wohlgefühlt. Mit ­Dennis Specht, Götz Klasen und Daniel Becker habe ich früher schon in Hüllhorst zusammengespielt, somit brauchte ich keine Eingewöhnungszeit«, sagt Depping, der mit dem HCE nach sechs Spielen die Liga anführt.

Nicht nur sportlich muss er nun vorerst kürzer treten. Auch beruflich gilt es einiges zu regeln: »Ich bin im Außendienst beschäftigt und daher viel mit dem Auto unterwegs«, erklärt Depping, der in den nächsten Monaten zwangsläufig vom Torjäger zum HCE-Fan wird: »Ich werde bei den Spielen von der Bank aus an­feuern und hoffe, dass die Saison noch nicht gelaufen ist für mich.«

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