Fr., 13.01.2017

Mühlenkreisauswahl setzt beim Freeway-Cup auf Dreistigkeit und das Kollektiv Ein Erlebnis zum Genießen

Das erweiterte Aufgebot der Mühlenkreisauswahl bilden: (hinten von links) Felix Wick, Marvin Winkelmann, Clemens Struck, Jannik Beier, Tim-Luca Bergsieker, Louis Elsner, (Mitte von links) Trainer Heinz Zwingmann, Phil Wenske, Benjamin Mergja, Fabio Podmelle, Thilo Stallmann, Idris Azimi, Simon Kunz, Trainer Guido Meisenberg, (vorne von links) Robin Faulstich, Nick Scholz, Moritz Sander, Dennis Schmidt, Benito Rehling, Arian Berisha und Gianluca Lavanco.

Das erweiterte Aufgebot der Mühlenkreisauswahl bilden: (hinten von links) Felix Wick, Marvin Winkelmann, Clemens Struck, Jannik Beier, Tim-Luca Bergsieker, Louis Elsner, (Mitte von links) Trainer Heinz Zwingmann, Phil Wenske, Benjamin Mergja, Fabio Podmelle, Thilo Stallmann, Idris Azimi, Simon Kunz, Trainer Guido Meisenberg, (vorne von links) Robin Faulstich, Nick Scholz, Moritz Sander, Dennis Schmidt, Benito Rehling, Arian Berisha und Gianluca Lavanco. Foto: Freeway-Cup

Von Marc Schmedtlevin

Lübbecke (WB). FC Bayern München, Borussia Dortmund, 1. FC Köln – viel mehr geht nicht. Die Fußballer der Mühlenkreisauswahl haben gleich zu Beginn des Freeway-Cups am 21. und 22. Januar in Lübbecke die Chance, sich mit den größten Namen des deutschen Fußballs zu messen. Geht es nach dem heimischen Team, gelingt dabei die eine oder andere Überraschung.

Die Auslosung der inoffiziellen Deutschen U16-Hallenmeisterschaft hielt für die »Mühlis« einige Wunschgegner bereit. Der Respekt vor den nationalen Topteams ist groß, doch bei den Auswahlspielern ist überwiegend Vorfreude zu erkennen. »Wer kann schon sagen, dass er einmal gegen Bayern oder Dortmund gespielt hat. Das wird ein einmaliges Erlebnis«, sagt Gianluca Lavanco von der SV Eidinghausen-Werste . Ähnlich sieht es auch sein Mannschaftskollege Idris Azimi. Der Offensivspieler geht die Aufgaben sogar etwas offensiver an: »Bei Bayern und dem BVB spielen auch Jugendspieler wie wir. Sie trainieren vielleicht nur etwas besser und professioneller.«

Großen Druck dürften die »Mühlis« bei ihren Auftritten nicht verspüren. Die namhaften Vereine werden als Favoriten gehandelt. »Wir können relativ gelassen an das Turnier herangehen, haben nichts zu verlieren. Keiner erwartet von uns ein 3:0 gegen Bayern. Und wenn wir doch eine Chance bekommen, sollten wir sie nutzen«, sagt Nick Scholz. Er ist einer von fünf Spielern des FC Preußen Espelkamp im Aufgebot. Den größten Block stellt allerdings die SV Eidinghausen-Werste mit sechs Akteuren. Für die meisten von ihnen ist der Freeway-Cup als Aktiver Neuland. Anders sieht es bei Clemens Struck aus. Der Neu-Preuße durfte auch schon im Vorjahr mitwirken. »Ich will das Turnier noch einmal genießen. Vom letzten Jahr weiß ich, dass man vorher sehr nervös ist. Wenn die Spiele laufen, ist das aber vergessen«, erklärt Struck.

Trainer-Duo hat Erfahrung

Keinesfalls neu ist der Freeway-Cup für die beiden Trainer der Mühlenkreisauswahl . Guido Meisenberg ist das fünfte Mal dabei, Heinz Zwingmann verfügt noch deutlich mehr Erfahrung. Zusammen wissen sie, worauf es ankommen wird und haben dementsprechend eine Taktik mit ihren Schützlingen erarbeitet. »Mit einer defensiven Ausrichtung waren wir nicht so erfolgreich. Daher werden wir versuchen, auch selbst das Spiel zu machen – auch wenn es ein wenig dreist klingt. Es geht um ein kontrolliertes Risiko«, sagt Zwingmann.

Grundsätzlich gilt für die »Mühlis« wieder einmal, dass sie nur über das Kollektiv zum Erfolg gelangen können. »Im Eins-gegen-Eins haben wir keine Chance«, erklärt Zwingmann und verweist auf die hervorragend ausgebildeten Spieler der Topmannschaften. Um so wichtiger sei das Umschaltspiel für das heimische Team. »Wir brauchen Jungs, die geschlossen nach hinten arbeiten«, sagt Meisenberg.

Trainingsstart nach den Herbstferien

Unter anderem auf diese Bereitschaft hat das Trainer-Duo bei der Auswahl des Kaders viel Wert gelegt. Nachdem Meisenberg viele Partien beobachtet und Zwingmann viele Trainer-Gespräche geführt hatte, wurden nach den Herbstferien die ersten Einheiten mit 25 Spielern aufgenommen. Nach und nach wurden Kandidaten gestrichen, so dass für das Turnier ein Stamm von zehn Feldspielern und zwei Torhütern übrig geblieben ist.

Neben zahlreichen Hallen-Einheiten haben sich die »Mühlis« mit Testspielen gegen die A-Jugend des VfL Bückeburg und die B-Jugend von Arminia Bielefeld in Form gebracht. Außerdem gelang ein Turniersieg in Hüllhorst. Daher fällt das Zwischenfazit positiv aus. »Jedes Jahr wird es für uns schwieriger, weil die höherklassigen Vereine die besten Leute aus den Kreisen holen. Daran gemessen können wir mehr als zufrieden sein«, sagt Zwingmann. Er erinnert sich noch gut daran, wie seine Auswahl vor etwas mehr als zehn Jahren den FC Bayern mit 3:0 besiegte. Gegen eine ähnliche Sensation hätte er beim Eröffnungsspiel in diesem Jahr sicherlich nichts einzuwenden.

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