Sa., 23.09.2017

1. Handball-Bundesliga: Lübbecke bei den Rhein-Neckar Löwen Ein ganz »leichtes« Spiel für den TuS N-L

Beim letzten Aufeinandertreffen konnten Pontus Zetterman und Kollegen die Meisterschaft der Löwen nicht verhindern.

Beim letzten Aufeinandertreffen konnten Pontus Zetterman und Kollegen die Meisterschaft der Löwen nicht verhindern. Foto: Schwabe

Von Marc Schmedtlevin

Lübbecke (WB). Kiel und Flensburg sind bereits abgearbeitet, nun machen die Erstliga-Handballer des TuS N-Lübbecke den Reigen der Champions-League-Teilnehmer komplett. Am Sonntag (Anwurf 12.30 Uhr) sind sie beim amtierenden Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen zu Gast.

Die Lübbecker Handballer haben am Sonntag eine Wahl – aber nur eine politische. Und diese auch nur bedingt, denn durch die Reise nach Mannheim werden sie ihr Kreuz schon vorab gemacht haben müssen. Hätten sie auch sportlich eine Wahl, würden sie sich sicherlich für einen anderen Gegner als den Titelträger der beiden vergangenen Serien stark machen.

So bleibt dem TuS nur die Chance, aus der Situation und der Aufgabe das Beste zu machen. »Für uns ist es ein leichtes Spiel«, sagt Trainer Aaron Ziercke und weist damit auf die klaren Rollenverteilungen hin. Verlieren kann der Aufsteiger aus Lübbecke in diesem Duell zwischen David und Goliath wohl nur wenig.

»Wir können die Leistung der Löwen nicht beeinflussen«

Genau deswegen schaut Ziercke auch in erster Linie auf die Leistung seiner eigenen Mannschaft. Diese wartet nach fünf Spieltagen immer noch auf den ersten Punkt der Saison.

»Wir wollen auch gegen diesen Gegner unsere Sachen spielen und Chancen kreieren. Dafür müssen wir aber auch an sie glauben. Es geht darum, die Phasen, in denen wir zuletzt gute Lösungen gefunden haben, zu erweitern«, sagt Ziercke, der aber ganz genau weiß, welche Mannschaft über den Ausgang des Spiels entscheiden wird: »Wir können die Leistung der Löwen nicht beeinflussen. Wenn die ihre Normalform abrufen, wird es für uns selbst bei einer der besten Leistungen sehr schwer, dort zu bestehen.«

Dennoch wolle der TuS bissig agieren und die Löwen so lange wie möglich ärgern. »Und wenn wir die Möglichkeit bekommen, sie ganz lange zu ärgern, wollen wir auch da sein«, fügt Ziercke hinzu.

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