Do., 19.10.2017

Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke gastiert heute in Ludwigshafen Bechtloff: »Wir wollen da gewinnen!«

Auf »Eulen«-Jagd: Jens Bechtloff will die Vorjahressiege gegen die Friesenheimer auch in Liga eins wiederholen.

Auf »Eulen«-Jagd: Jens Bechtloff will die Vorjahressiege gegen die Friesenheimer auch in Liga eins wiederholen. Foto: Eibner

Von Ingo Notz

Lübbecke (WB). »Saisonauftakt« mitten im Oktober – und mit dem zehnten Spieltag: Für Handball-Erstligist TuS N-Lübbecke beginnt mit dem Aufsteigerduell bei den »Eulen« Ludwigshafen am Donnerstag um 19 Uhr die Bundesliga-Saison zum zweiten Mal. Und jetzt richtig .

»Der erste Teil der Saison war zum Erfahrungen sammeln. Bis jetzt hatten wir Partien gegen Gegner von den Plätzen eins und drei bis acht sowie elf, in den nächsten Wochen kommen nun die Gegner ab Platz zwölf und schlechter, garniert mit Platz zwei (Berlin), die sind eher unsere Kragenweite. Das sind die Spiele, die wir gewinnen wollen. Darauf bereite ich die Mannschaft vor«, ruft TuS-Trainer Aaron Ziercke jetzt den zweiten Teil der Hinrunde aus.

Ziercke sieht Entwicklung in der Mannschaft

»Jetzt kommt die Phase, in der es darum geht, Punkte zu sammeln!« Mit den als TSG Friesenheim aufgestiegenen Ludwigshafenern wartet – von GWD Minden einmal abgesehen – der erste Gegner, der für dieses Unterfangen halbwegs auf Augenhöhe zu sein scheint.

Aber auch in den bisher absolvierten und – bis auf die Auswärtspartie in Leipzig – verlorenen Spielen habe seine Mannschaft eine Entwicklung gezeigt, die ihn positiv stimme, betont Ziercke vor der Abreise in den Süden der Republik: »Wir haben bisher viel Erfahrungen sammeln können – und müssen. Wir haben links und rechts um die Ohren bekommen. Für mich ist entscheidend, dass die Leistungskurve nach oben zeigt. Und sie zeigt nach oben! Wir haben zuletzt viel Selbstbewusstsein mitgenommen, um auch da zu bestehen.«

Unangenehme Abwehr und guter Torwart

Wie er das umsetzen will, hat Aaron Ziercke auch schon im Kopf, unter anderem komme es darauf an, »einen sauberen letzten Pass zu spielen«, um unnötige Ballverluste zu vermeiden.

Auf der Gegnerseite habe er derweil »keine überragenden Sachen« im Repertoire finden können, dafür aber »ein funktionierendes Kollektiv«, aus dem immer wieder mal ein anderer Spieler heraussteche: »Das, was sie spielen, spielen sie sauber.«

Dabei hat er vor allem eine »unangenehme Abwehr mit einem guten Torwart dahinter« im Blick. Umso wichtiger wäre da natürlich eine bessere Wurfquote als im bisherigen Saisonverlauf – entsprechend sei das im Training über höhere Wiederholungszahlen ein Schwerpunkt der vergangenen Einheiten gewesen.

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