Di., 31.10.2017

TuS N-Lübbecke: Elf Spielerverträge und Zierckes Kontrakt laufen aus Keine Klärung vor Weihnachten

Nils Torbrügges Vertrag läuft wie der von zehn seiner Mitspieler zum Saisonende aus.

Nils Torbrügges Vertrag läuft wie der von zehn seiner Mitspieler zum Saisonende aus. Foto: Schwabe

Von Volker Krusche

Lübbecke (WB). Seit Wochen schon jagt eine Meldung die nächste: Vertragsverlängerung hier, Neuverpflichtung dort. Beim TuS N-Lübbecke herrscht allerdings Ruhe, dabei laufen allein elf der 15 Spielerverträge sowie der Kontrakt mit Trainer Aaron Ziercke mit dem 30. Juni 2018 aus. Aktuellen Klärungsbedarf sieht man beim Handball-Bundesligisten vom Wiehen allerdings noch keinen.

»Wir wollen erst einmal die sportliche Entwicklung abwarten«, sagt Geschäftsführer Thorsten Appel. »Wenn sich des Trainers Hochrechnung bis Weihnachten bewahrheiten sollte, ist es immer noch rechtzeitig, entsprechende Gespräche zu führen. Aktuell hat sich aus unserer Sicht aber noch kein Spieler aufgedrängt, um frühzeitig mit ihm zu verlängern.« Klare Worte, die aber zur Folge haben könnten, dass der eine oder andere Schützling von Trainer Ziercke dem frühzeitigem Locken anderer Klubs verfallen könnte. Schließlich geht es für fast drei Viertel der Mannschaft auch um die Zukunftssicherung.

Tatai, Birlehm, Bagaric und Schade bleiben über den Juni beim TuS

Bauen kann der TuS einzig auf sein Torwart-Duo mit Peter Tatai und Joel Birlehm, deren Kontrakte ebenso bis zum 30. Juni 2019 datiert sind, wie die der im Sommer verpflichteten Marko Bagaric und Moritz Schade. Dagegen ist ein Verbleib von Jo Gerrit Genz, Ante Kaleb, Jens Bechtloff, Piotr Grabarczyk, Lukasz Gierak, Rene Gruszka, Luka Rakovic, Nils Torbrügge, Pontus Zetterman, Kenji Hövels und dem seit 2006 in Lübbecke spielenden Urgestein Tim Remer über die aktuelle Saison hinaus völlig offen.

Gleiches trifft auch auf Trainer Aaron Ziercke zu. Gerade bei ihm erscheint eine Verlängerung seines Vertrages nach außen auch als deutliches Zeichen, das man beim TuS N-Lübbecke den in der zweiten Liga ohne wenn und aber propagierten eingeschlagenen Weg fortführen will. Entsprechend der eigenen Aussagen unabhängig vom sportlichen Wohl und Wehe nach dem Aufstieg. Oder bleibt man sich letztlich wieder einmal treu und beschreitet im Laufe dieser Saison mit einer Trennung vom Trainer eine gegensätzliche Richtung zu den eigenen Worten? So, wie man es in Lübbecke in den zurückliegenden Jahren nicht nur einmal erlebt hat.

»Stand heute sind Vertragsgespräche kein Thema«

»Stand heute sind Vertragsgespräche kein Thema bei uns«, macht Thorsten Appel unmissverständlich klar. »Wie sollen wir jetzt Entscheidungen treffen, wenn Spieler sich letztlich noch nicht angeboten haben. Wir wollen sehen, dass sie den vorgegebenen Weg mit Nachdruck und mit entsprechenden Leistungen gehen können und werden. Wenn wir das am Jahresende erkennen, dann können wir auch miteinander reden und dann auch entscheiden, wie wir mit wem weiter planen. Wir werden alles und jeden hinterfragen. Jetzt eine Diskussion darüber zu führen, wäre aus unserer Sicht jedenfalls völlig verfrüht. Wir sehen keine Notwendigkeit, in alte Muster zu verfallen, sondern werden die Ruhe bewahren.«

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