Di., 17.10.2017

Beim ersten Almetal-Marathon waren mehr als 350 Aktive am Start Prima Premiere

Sie belegten die ersten Plätze (von links): Markus Schürmann (Borchen, Rang 6). Wolfgang Zanft (Wewelsburg, 5). David Berg (Harth, 4), Thomas Kellerhoff (Weine, 2), Klaus Müntefering (Büren, 1) und David Danne (Brenken, 3).

Sie belegten die ersten Plätze (von links): Markus Schürmann (Borchen, Rang 6). Wolfgang Zanft (Wewelsburg, 5). David Berg (Harth, 4), Thomas Kellerhoff (Weine, 2), Klaus Müntefering (Büren, 1) und David Danne (Brenken, 3). Foto: Johannes Büttner

Wewelsburg (WB). Eine bessere Premiere hätte es für den 1. Almetal-Marathon wohl nicht geben können: Bei herrlichem Spätsommerwetter begaben sich am Sonntag mehr als 350 Läuferinnen und Läufer auf die fantastische Laufstrecke, die, identisch mit dem Almetal-Radweg, von Harth- Ringelstein bis zum Ahorn-Sportpark in Paderborn führte.

Dabei konnten die Teilnehmer wählen, ob sie die gesamte Marathonstrecke über 41 Kilometer, oder eine der beiden möglichen Halbmarathonstrecken laufen wollten. »Das Interesse war bereits im Vorfeld riesengroß, wir hatten noch weitaus mehr Anmeldungen. Wir haben uns dann aber für eine begrenzte Teilnehmerzahl entschieden, weil wir erst einmal sehen wollten wie es mit der Organisation klappt«, sagte Johannes Spenner, der gemeinsam mit Ulrich Böckler die Idee zum Almemarathon hatte. Die beiden Lauffreunde des Lauftreffs Wewer-Elsen hatten mit ihrer Idee im Verlauf eines Jahres soviel Zuspruch gefunden, dass neben zahlreichen gewerblichen Partnern auch die Sportvereine der an der Strecke liegenden Ortschaften mitmachten.

Christian Bambeck eröffnete die Veranstaltung

Rund 135 Marathon- und 100 Halbmarathon-Läuferinnen und Läufer waren am Start, als Bürens stellvertretender Bürgermeister Christian Bambeck den Almetal-Marathon-Lauf in Harth-Ringelstein eröffnete. Zunächst gingen mit einem leichten Zeitvorsprung die Marathonis gegen 10 Uhr auf die Strecke. Ziel für die erste Gruppe der Halbmarathonläufer war die Wanderschutzhütte im Almetal in Wewelsburg. Noch vor dem Eintreffen der ersten Läufer waren hier in 110 weitere Läuferinnen und Läufer von Schirmherrn Landrat Manfred Müller auf die zweite Halbmarathonstrecke mit dem Ahornsportpark als Zielort geschickt worden.

Yury Bezsonov war dann der erste Marathonläufer, der nach gut neunzig Minuten die Station in Wewelsburg passierte. Nach Thorsten Hüttemeier vom FC St. Pauli folgte mit Felix Schmidt aus Leiberg der erste Läufer aus dem Kreisgebiet.

Es gab keine Zeitmessungen

Die Strecke sei zwar anstrengend, aber gut zu laufen gewesen. In Ahden seien sie mit Musik begrüßt worden und von vielen Menschen durch Beifall und aufmunternde Zurufe immer wieder motiviert worden, berichtete Wolfgang Zanft. Der Wewelsburger belegte im Halbmarathon einen hervorragenden fünften Platz. Bester wurde hier Klaus Müntefering aus Büren in einer Zeit von 1:31 Stunden.

Bei dem Alme-Marathon gab es keine Zeitmessungen und auch keine offiziellen Platzierungen. »Es soll ein Erlebnislauf sein, bei dem es nicht um Bestzeiten geht«, sagte Johannes Spenner. Und so gab es auch keine Straßensperren und keinen Vorrang für die Teilnehmer. Trotzdem war die Sicherheit oberstes Gebot, für jeden Teilnehmer gab auch eine Erinnerungsmedaille.

Viel Lob von Landrat Müller

Landrat Manfred Müller lobte neben den sportlichen Leistungen auch die tolle Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten und sah in dem Wettbewerb eine sportliche Verbindungsline, die sich mit dem Marathon neu durch den Kreis zieht. Maßgeblich zum Gelingen hatten neben den Mitgliedern des Lauftreffs Wewer-Elsen, die Mitglieder aus dreizehn Sportvereinen, das THW-Paderborn und Büren, die Johanniter, der Ahorn-Sportpark, die Radsportler aus Büren und Borchen, der Kreis Paderborn und eine Reihe von Unternehmen beigetragen. Rund 150 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen waren im Einsatz.

Aufgrund des großen Erfolgs ist schon an eine Fortsetzung nachgedacht worden. Anvisiert wird der 14. Oktober 2018.

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