Sa., 23.09.2017

Uni Baskets Paderborn starten mit vier Neuzugängen in die Saison Große Fußstapfen

Armani Cotton hebt ab. Der US-Amerikaner ist einer von vier Neuzugängen.

Armani Cotton hebt ab. Der US-Amerikaner ist einer von vier Neuzugängen. Foto: Matthias Wippermann

Von Matthias Wippermann

Paderborn (WB). Gleiches Ziel, mehr Zu- und Abgänge, verbesserte Rahmenbedingungen: Die Uni Baskets Paderbon starten an diesem Samstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Mas­pernplatz) mit einem Heimspiel gegen die Crailsheim Merlins in die Zweitligasaison.

Die Vorbereitung

Es gab vier Siege, zwei Niederlagen und einen zweiten Turnierplatz. Insgesamt beobachtet Headcoach Uli Naechster eine positive Tendenz, weiß aber auch: »Wir sind noch nicht da, wo wir vor der vergangenen Saison waren. Das können wir auch nicht, da wir diesmal mehr Neuzugänge inte­grieren müssen. Die ein oder andere Woche benötigen wir noch, um eingespielt zu sein.«

Das Personal

Mit Till Gloger (14,5 Punkte pro Partie), Matt Vest (13,3) und Chase Adams (11,9) haben die Uni Baskets ihre drei Topscorer und einzigen Spieler, die im Schnitt zweistellig gepunktet haben, verloren. Gloger wechselte zum Bundesliga-Aufsteiger Mitteldeutscher BC, Vest (RheinStars Köln) und Adams (White Wings Hanau) heuerten bei Zweitliga-Konkurrenten an. In große Fußstapfen treten demnach die vier Neuzugänge. »Sie haben das Potenzial, unsere Abgänge aufzufangen«, ist sich Naechster sicher. Als Spielmacher soll Devonte Brown die Lücke schließen, die Adams hinterlässt. Der Point Guard spielte zuletzt für den bosnischen Erstligisten Sloboda Tuzla. Flügelspieler Thomas Cooper wurde an der University of Calgary zweimal zum MVP der Saison gewählt. Forward Armani Cotton wechselte von den Stella Artois Leuven Bears aus der ersten belgischen Liga nach Paderborn. Georg Voigtmann (Power Forward/Center) kam aus Würzburg, wo er viermal für die s.oliver Baskets in der BBL zum Einsatz kam, meistens aber für das Farmteam TG Würzburg in der ProB spielte.

Die Rahmenbedingungen

Der Saisonetat lag 2016/17 bei etwas mehr als 500 000 Euro. »Eine Erhöhung ist nicht drin. Im Gegenteil, wir liegen etwas darunter«, berichtet Geschäftsführer Dominik Meyer. Seit er 2015 bei den Baskets einstieg, hat er einiges bewirkt. »Wir haben jetzt 90 Sponsoren, als ich anfing, waren es 60«, sagt er. Dennoch: Mit dem Etat liegen die Paderborner wieder im unteren Drittel der 2. Liga. »Es ist in etwa die Hälfte des Durchschnittsetats«, so Naechs­ter. 520 Dauerkarten wurden bereits verkauft (vor einem Jahr waren es 460). Im Schnitt kamen vergangene Saison 1414 Zuschauer zu den Heimspielen der Baskets. Um noch mehr Fans in das Sportzentrum Maspernplatz zu locken, arbeiten die Baskets weiter akribisch. So gibt es wieder ein VIP-Zelt, die Thekenbereiche sind besser aufgeteilt, um Warteschlangen in der Halbzeit zu vermeiden und die Pressekonferenz ist nun für alle Zuschauer zugänglich. »Wir wollen die Zufriedenheit im Gesamten steigern«, sagt Meyer.

Das Saisonziel

Es ist das gleiche wie vor der vergangenen Saison. »Wir wollen so lange wie möglich um die Play-off-Plätze mitspielen und dabei inbegriffen frühzeitig den Klassenerhalt schaffen. Dafür müssen wir eine annähernd perfekte Saison spielen«, sagt Naechster. In der Spielzeit 2016/17 schrammten die Paderborner nur knapp an der K.o.-Runde vorbei. Sie wurden mit 14 Siegen und 16 Niederlage Zehnter. Den letzten Play-off-Platz belegten die RheinStars Köln als Achter mit 15 Siegen und 15 Niederlagen. Vielleicht gelingt den Baskets diesmal der Sprung unter die besten Acht.

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