Fr., 06.10.2017

Uni Baskets empfangen am Samstag Nürnberg – Buntic fällt aus Mehr Minuten für Daubner

Phillip Daubner springt zum Korb. Für den gebürtigen Franken in Diensten der Uni Baskets Paderborn ist das Heimspiel gegen Nürnberg ein ganz besonderes.

Phillip Daubner springt zum Korb. Für den gebürtigen Franken in Diensten der Uni Baskets Paderborn ist das Heimspiel gegen Nürnberg ein ganz besonderes. Foto: Matthias Wippermann

Von Matthias Wippermann

Paderborn (WB). Im wichtigen Heimspiel an diesem Samstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) gegen die Nürnberg Falcons müssen die Uni Baskets Paderborn auf Center Ivan Buntic verzichten. Daher wird es auch für Phillip Daubner mehr Minuten Einsatzzeit geben. Für den gebürtigen Franken ist die Partie gegen Nürnberg ohnehin eine ganz besondere.

Buntic bekam beim Training am Dienstag einen Schlag auf die Wade und fällt mit einem kleinen Muskelfaserriss bis Mitte nächster Woche aus. »Daher wird sich die Rotation verändern. Jetzt müssen andere in die Bresche springen. Keiner beschwert sich über mehr Spielzeit«, sagt Headcoach Uli Naechster. Mehr Minuten als in den ersten beiden Spielen wird es vor allem für Georg Voigtmann (im Schnitt 11:57) und eben Phillip Daubner (17:52) geben.

Daubner: »Natürlich bin ich nicht zufrieden mit dem Saisonstart.«

Letztgenannter sagt nach zwei Niederlagen aus zwei Spielen: »Natürlich bin ich nicht zufrieden mit dem Saisonstart – sowohl mit meiner eigenen Leistung als auch mit dem Auftritt der gesamten Mannschaft.« Allerdings weiß der 23-Jährige auch, dass die Baskets mit anderen Voraussetzungen in die Serie gestartet sind als im vergangenen Jahr. »Da hatten wir zwei Neuzugänge, diesmal sind es vier. Uns haben wichtige Spieler verlassen. Es dauert daher länger, bis sich wieder eine Mannschaft findet. Wir hatten das vielleicht ein wenig unterschätzt und waren noch etwas verwöhnt aus der vergangenen Saison. Ich bin aber optimistisch«, meint Daubner.

Schon die dritte Saison in Paderborn für den gebürtigen Franken

Der gebürtige Fürther spielte zunächst für die Franken Hexer (Vorläufer der Nürnberg Falcons) in der JBBL und 2. Regionalliga. Mit 16 Jahren ging er nach Bamberg, wo er mit der TSV Breitengüßbach (Kooperationspartner von Brose Bamberg) 2012 NBBL-Meister wurde. Mittlerweile spielt Daubner schon seine dritte Saison in Paderborn und sieht sich daher in der Verantwortung: »Ich versuche, voran zu gehen und egal wie es läuft, das Positive zu sehen«, sagt er. Der besondere Bezug zu Nürnberg existiert noch immer. »Meine Eltern wohnen dort, ich war auch diesen Sommer da und habe mit ein paar Jungs von früher trainiert«, berichtet der Small Forward, der Nürnbergs Trainer Ralph Junge und Kapitän Sebastian Schröder gut kennt. Schröder absolviert derzeit aber ein Auslandssemester in den USA, sodass dieses Wiedersehen ausbleibt.

Daubner identifiziert sich mittlerweile voll und ganz mit den Uni Baskets und Paderborn. »Es ist schön, nach der Sommerpause wieder in sein gewohntes Umfeld zu kommen. Ich verstehe mich mit allen im Verein sehr gut«, meint er und angesprochen auf das Paderborner Publikum sagt er: »Nach den Top-Hallen in Vechta und Hamburg haben wir hier die beste Stimmung in der Liga. Es gibt nicht viele Vereine in der Pro A, die so eine tolle Anhängerschaft haben. Vor allem die Heimspiele machen großen Spaß. Ich spiele gerne hier.«

Wie praktisch, dass an diesem Samstag wieder im Sportzentrum Maspernplatz gespielt wird. Für die Uni Baskets Paderborn ein guter Zeitpunkt, um den Findungsprozess als Mannschaft abzuschließen.

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