Sa., 21.10.2017

Uni Baskets verlieren das Heimspiel gegen Chemnitz mit 78:84 Die Mini-Serie ist gerissen

Drei Paderborner im Duell mit dem Chemnitzer Andrzej Mazurczak.

Drei Paderborner im Duell mit dem Chemnitzer Andrzej Mazurczak. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Die kleine Serie der Uni Baskets ist gerissen. Nach zwei Siegen in Folge verlor der Zweitligist am Samstagabend sein Heimspiel gegen die Niners Chemnitz verdientermaßen mit 78:84 (39:42).

Vor 1287 Zuschauern im Sportzentrum Maspernplatz durften die Gastgeber in der ersten Halbzeit noch  auf ein Erfolgserlebnis hoffen . Vor allem Maxi Kuhle, der all seine 14 Punkte vor der Pause erzielte, war es zu verdanken, dass die Uni Baskets zeitweise mit sieben Punkten (26:19) in Führung lagen und dem Dritten der Vorsaison genügend Paroli zu bieten vermochten.

Trotzdem waren es die Gäste, die zum Seitenwechsel knapp vorne lagen und in Hälfte zwei auch nicht mehr in Rückstand geraten sollten. Die Defensivarbeit der Paderborner ließ zu häufig die nötige Intensität vermissen und so hatte insbesondere der Chemnitzer Joe Lawson (27 Punkte) zu leichtes Spiel. Als die Niners acht Minuten vor Ende auf 67:54 davongezogen waren, deutete sich an, dass dieser Abend für die Hausherren kein gutes Ende nehmen würde und so kam es dann auch.

»Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, die jeden unserer Fehler eiskalt ausgenutzt hat und wenn die Lücke gegen so ein Team erst mal mehr als zehn Punkte beträgt, wird es natürlich extrem schwer«, sagte Headcoach Uli Naechster, dessen Mannschaft noch zu sehr von den individuellen Fähigkeiten und zu wenig von mannschaftlicher Geschlossenheit lebt.

Weiter geht’s für die Uni Baskets mit einer noch schwierigeren Aufgabe. Am Samstag, 28. Oktober (19.30 Uhr), gastiert Spitzenreiter Rasta Vechta im Sportzentrum Maspernplatz. Der von der Paderborner Basketball-Legende Doug Spradley trainierte Primus feierte am Samstag mit dem 73:55 in Karlsruhe den fünften Sieg im fünften Spiel. Spradleys Ex-Verein steht nun bei einer 2:3-Bilanz.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 23. Oktober, im WESTFALEN-BLATT / Lokalsport Paderborn.

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