So., 05.11.2017

Pro A: Paderborns Headcoach ist nach der 53:67-Niederlage in Hanau frustriert, vertraut aber weiterhin seinem Kader Naechster kündigt härtere Gangart an

Paderborns Headcoach Uli Naechster ist mit der Leistung in Hanau nicht zufrieden.

Paderborns Headcoach Uli Naechster ist mit der Leistung in Hanau nicht zufrieden. Foto: Matthias Wippermann

Paderborn (wip). »So etwas wollen wir an gleicher Stelle nicht noch mal erleben«, hatte Uli Naechster, Headcoach der Uni Baskets Paderborn, vor dem Zweitliga-Meisterschaftsspiel bei den White Wings Hanau gesagt und damit die 55:69-Niederlage in der Vorbereitung gemeint. Doch erneut zeigten die Gäste bei den Hessen eine schwache Leistung und verloren mit 53:67 (21:33).

»Es ist sehr frustrierend, da aus meiner Sicht in Hanau mehr drin war. Wir haben aber die kleinen Dinge nicht konsequent genug gemacht«, meinte Paderborns Trainer und wurde noch deutlicher: »Die Phasen, in denen Sand im Getriebe ist und wir die kleinen Fleißarbeiten nicht erledigen, die nicht in der Statistik auftauchen, sind zu lang. Dies werde ich in den kommen Wochen verstärkt einfordern und diejenigen mit Spielzeiten belohnen, die sich daran halten. In Hanau waren das vor allem Georg Voigtmann und Luca Kahl.« Mit Abstrichen sei dies auch beim Kapitän der Fall gewesen. »Morgan Grim hat auch verstanden, worum es geht und sich aufgerieben«, meinte Naechster. Außer diesem Trio wäre von allen anderen Spielern aber zu wenig gekommen.

Nach einem trotz zwei Dreier durch Devonte Brown und Georg Voigtmann punktearmen ersten Viertel lagen die Uni Baskets mit 8:11 hinten. Zur Halbzeit betrug der Rückstand der Gäste bereits zwölf Zähler (21:33). Im dritten Durchgang verkürzte Paderborn auf fünf Punkte (32:37/26.), doch mit 51:35 für Hanau ging es ins letzte Viertel.

Das entschieden die Uni Baskets zwar mit 18:16 für sich, war aber zu wenig, um das Spiel noch zu drehen.

Erneut wenig Fastbreaks

Headcoach Naechster ärgerte sich auch darüber, dass seinem Team erneut wenig Fastbreaks gelangen, dabei hatte er extra darauf aufmerksam gemacht, dass dies gegen Hanaus Verteidigung ein probates Mittel sei. »Es dauert aber zwei, drei Sekunden, bis wir uns in Bewegung setzen und dann ist die Chance schon vorbei«, sagte er und kündigte für die kommenden Wochen eine härtere Gangart an. »Ich schaue mir das genau an und wenn ich sehe, dass jemand nicht mitzieht, sitzt er halt länger auf der Bank.«

Seinem zusammengestellten Team vertraut der Trainer und Sportdirektor allerdings weiterhin. »Ich möchte mit dem Kader, den wir haben, die Dinge lösen und das vorhandene Potenzial ausschöpfen. Abgesehen vom Finanziellen muss ein neuer Spieler ja auch erst integriert werden und könnte daher nicht sofort helfen«, äußerte sich Naechster.

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