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Mi., 11.06.2014

SC Paderborn verhandelt mit Wolfsburg über die Ablösesumme Stefan Kutschke soll kommen

Stefan Kutschke absolvierte die vergangene Saison in Wolfsburg.

Stefan Kutschke absolvierte die vergangene Saison in Wolfsburg. Foto: dpa

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn ist auf der Suche nach einem weiteren Stürmer beim VfL Wolfsburg fündig geworden: Stefan Kutschke soll die Offensive der Ostwestfalen verstärken.

Trainer André Breitenreiter und Manager Michael Born haben sich bereits mit dem 25-Jährigen getroffen, die Signale des gebürtigen Dresdeners waren danacheindeutig. »Stefan hat sich klar positioniert. Er ist zu 100 Prozent von unserem Konzept in Paderborn überzeugt«, sagt Breitenreiter.

Talentiert, gut ausgebildet, sehr kopfballstark

Kutschke passt aber auch sportlich genau ins Anforderungsprofil: Der Hüne ist talentiert, gut ausgebildet, sehr kopfballstark und ein defensiv hervorragend arbeitender Stürmer. Breitenreiter, der den Profi noch aus seiner Zeit als Regionalliga-Trainer in Havelse kennt, ist ebenso vom Charakter der Sturmspitze überzeugt: »Der Junge hat eine super Entwicklung hinter sich. Seine Mentalität und seine Einstellung zum Training passen. Jetzt will er bei uns den nächsten Schritt gehen.«

Kutschke kam vor einem Jahr vom damaligen Regionalligisten RB Leipzig zum VfL, konnte sich aber gegen die große Konkurrenz beim Meister von 2009 nicht durchsetzen und hatte nur acht Einsätze. Leicht wird es für Kutschke beim SCP allerdings nicht. Mit Marvin Duksch (Borussia Dortmund) hat der SCP bereits einen

André Breitenreiter beim Aufstiegsjubel. Foto: Stefan Hörttrich

Angreifer verpflichtet, die Aufstiegs-Angriffsreihe mit Torschützenkönig Mahir Saglik, Elias Kachunga und Süleyman Koc meldet ebenfalls Ansprüche an.

Mit dem Spieler ist sich der SCP bereits weitgehend einig, scheitern könnte der Transfer am VfL Wolfsburg. Bei den Niedersachsen steht Kutschke bis 2017 unter Vertrag und ist deshalb nicht ablösefrei zu haben. Sein Marktwert soll bei etwa 250000 Euro liegen. Born und VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs stehen deshalb in Kontakt und haben erste Gespräche geführt. »Wir sind hier ganz am Anfang«, versichert Born. Breitenreiter fügt hinzu: »Wir werden hier keine großen Risiken eingehen.«

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