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Mo., 20.03.2017

Der schwere Gang der Paderborner Mannschaft zu den Fans »Das tut weh«

Frust pur bei Paderborns Koen van der Biezen. Der nächste Abstieg rückt immer näher.

Frust pur bei Paderborns Koen van der Biezen. Der nächste Abstieg rückt immer näher. Foto: Jörn Hannemann

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Dieser Gang nach dem Abpfiff fiel den Spielern noch schwerer als jeder Weg in den 90 Minuten zuvor. Vor der Südtribüne, wo die treuesten Anhänger des SC Paderborn stehen, holte Christian Strohdiek einen Karton ab, in dem die extra für den Abstiegskampf angefertigten T-Shirts mit der Aufschrift »Du wirst niemals untergehen!« deponiert waren.

Die Spieler zogen sie über, die Fans applaudierten. Doch der Untergang rückt immer näher.

Kraftlos, hilflos und verunsichert

»Wir wollen unbedingt, schwören uns ein und dann klappt es wieder nicht. Das frustriert und es tut weh, wenn man vor den Fans steht und ihnen wieder keinen Sieg schenken konnte«, sagte Marc Vucinovic.

Vor zwei Jahren spielte er mit dem SCP noch in der 1. Liga, nach den Regensburger Treffern von Marc Lais (70.) und dem eingewechselten Kolja Pusch (85.) rückt die 4. Liga bei nun schon sechs Punkten Rückstand ans rettende Ufer immer näher. Die sechste Niederlage in Folge schmerzte schon an sich,  der abstiegsreife Auftritt beim 0:2 gegen Regensburg noch mehr. Kraftlos, hilflos und verunsichert. Vor allem in der zweiten Hälfte. Daher gab es auch bei den Trainern  Stefan Emmerling und Heiko Herrlich keinen Zweifel daran, dass das Ergebnis verdient war. 2:9 Ecken aus Sicht des Unterlegenen waren ein deutlicher Ausdruck des Gebotenen.

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Das war natürlich nicht das, was wir uns erhofft hatten.

Markus Krösche, SCP-Manager

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Auch  Markus Krösche , dem sein ehemaliger Mitspieler Uwe Hünemeier via Facebook viel Glück als neuer Manager wünschte, konnte den Negativtrend nicht stoppen. »Es ist nachvollziehbar, dass die Mannschaft jetzt kein Feuerwerk abbrennt. Aber das war natürlich nicht das, was wir uns erhofft hatten«, zog der neue Sportchef dieses Fazit. Wie Krösche verwies Vucinovic darauf, dass noch zehn Spiele zu spielen und 30 Punkte zu vergeben seien. »Wir geben nicht auf«, sagte Vucinovic. Zu sehen ist das aktuell nur auf einem Stück Stoff.

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