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Mi., 22.03.2017

Präsidium macht Vorschläge, wie die Stadt dem klammen Verein helfen könnte SCP will kein Geld, sondern Aufschub

Was wird aus der Benteler-Arena, wenn der SC Paderborn 07 absteigen sollte? Präsident Wilfried Finke und Bürgermeister Michael Dreier haben einiges zu besprechen.

Was wird aus der Benteler-Arena, wenn der SC Paderborn 07 absteigen sollte? Präsident Wilfried Finke und Bürgermeister Michael Dreier haben einiges zu besprechen. Foto: Besim Mazhiqi

Von Maike Stahl

Der spannendste Aspekt, den die Grünen in ihre Anfrage zu den vertraglichen Beziehungen zwischen Verein, Paderborner Stadion Gesellschaft (PSG) und Stadt aufgenommen hatten, blieb Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss unbeantwortet – zumindest im öffentlichen Teil der Sitzung. Kämmerer Bernhard Hartmann verwies darauf, dass Kaufverträge bisher stets nichtöffentlich behandelt worden seien.

Wie wäre die Stadionsituation nach einem Abstieg?

Ein mögliches Szenario beschreibt allerdings SCP-Vizepräsident Dr. Rudolf Christa in einem Brief an Hartmann, der dieser Zeitung vorliegt. Sollte der SCP in die Regionalliga absteigen, verliert er den Profi-Status und wäre nicht mehr in der Lage, die Benteler-Arena anzumieten. »Als Amateurverein der Regionalliga muss er aber dennoch von der Stadt Paderborn eine adäquate Spielstätte zur Verfügung gestellt bekommen, die den Richtlinien des DFB entspricht«, schreibt Christa. »Einzig und allein die Benteler-Arena erfüllt aktuell die relevanten Anforderungen und müsste wohl demzufolge seitens der Stadt von der Paderborner Stadion Gesellschaft gemietet und an den SC Paderborn 07 wiederum vermietet werden.« Das dann aber zu einem entsprechend niedrigen Kurs.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 22. März, im WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Sehr geehrter Herr Reichstein!
In der heutigen Ausgabe lassen Sie sich auf einer Seite über den SCP aus. Wer aufmerksam liest oder seit Jahren die Geschehnisse um den SCP verfolgt, fragt sich: 1. Warum erwähnt M. Reichstein mit keinem Wort M. Hornberger, der für viele Sportfans einen großen Anteil am Niedergang des Vereins hat und weiter haben wird. Jahrelang haben ihn kritische Fans nicht beeindruckt, jetzt läuft er jedem Fan nach, um ein paar Leute ins Stadion zu bekommen. Die komplette Preispolitik im Stadion hat er allein mit dem Aufsichtsrat zu verantworten gehabt. Familien mit Kindern wurden dabei über den Tisch gezogen.
2. Warum wird in Ihrem Text von heute mit keinem Wort die Rolle des Aufsichtsrates erwähnt. Oder glauben Sie im Ernst, dass die bundesweit peinlichen letzten beiden Jahre ohne die Verantwortung eines Aufsichtsrates möglich sind?
Ihr Text ist aus meiner Sicht und Abo- Kunde sehr einseitig und verschweigt wichtige Ursachen für den Niedergang des Vereins. Das ist nicht in Ordnung, Herr Reichstein! Ihre Sportredaktion hat jahrelang die negativen Dinge um den SCP stets unter den Teppich gekehrt. Ich muss das alles nicht wiederholen, was Ihnen selbst bekannt ist. (Kumbela, rechtsradikale Geschehnisse um die Auswärtsfahrten mit dem Berensbus, die peinlichen Auftritte des Herrn Evers, der jahrelang beratungsresistente Geschäftsführer, ein oberflächlicher Stadionschreier und Möchtegerneinpeitscher und ein Pressesprecher, der die Motivation einer Bankschranke hat und lieber ein Buch schreibt, was keiner haben will.....alles peinliche Aushängeschilder für einen Verein...)Der Verein wurde quasi als heilige Kuh betrachtet und die 1. Ligazugehörigkeit hat dazu geführt, der Presselandschaft in Paderborn die Vereinsbrille zu verpassen. Das hat mit einer objektiven Berichterstattung nichts zu tun, Herr Reichstein!

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