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Do., 11.05.2017

Paderborns Trainer Steffen Baumgart akzeptiert vor dem Endspurt nur eine Rechnung 3 + 3 = Klassenerhalt

Paderborns Trainer Steffen Baumgart konzentriert sich ganz auf das letzte Heimspiel gegen Preußen Münster.

Paderborns Trainer Steffen Baumgart konzentriert sich ganz auf das letzte Heimspiel gegen Preußen Münster. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB/en). Die Wegbeschreibung zum Ziel Ligaver­bleib klingt für Fußball-Drittligist SC Paderborn gar nicht mehr so kompliziert. Gewinnt der SCP am Samstag (Anstoß in allen Stadien um 13.30 Uhr) sein Heimspiel gegen den SC Preußen Münster und verliert die Bremer Reserve beim FSV Frankfurt, darf sich der Ex-Erstligist nach zwei Abstiegen in Serie über einen vorzeitig gesicherten Klassenerhalt freuen.

So gering die Ansprüche mittlerweile sind, so groß fiele die Erleichterung aus. Aber an die feierlichen Folgen in diesem Fall der Fälle verschwendet Trainer Steffen Baumgart keinen einzigen Gedanken. Die Rechnerei überlässt der 45-Jährige anderen. Aus gutem Grund: »Ich habe keinen Einfluss darauf, was in den weiteren Stadien passiert. Daher tue ich gut daran, mich auf das Spiel gegen Münster zu konzentrieren, denn die Aufgabe ist schwierig genug.«

Wie wahr. Nach dem Paderborner 1:0-Sieg im Hinspiel zum Einstand von Coach Stefan Emmerling lagen der SCP und der SCP gleichauf. Vor dem Wiedersehen trennen die Teams Welten. Münster ist dank 30 Punkten aus 17 Partien sogar drittbeste Rückrunden-Mannschaft, Paderborn ist in diesem Ranking mit 16 Zählern Vorletzter. Entsprechend groß ist der Respekt, den Baumgart dem letzten Gast dieser Saison entgegenbringt: »Ich habe Münsters 5:1 gegen Zwickau und das 3:0 in Chemnitz gesehen. Die Leichtigkeit, mit der die Mannschaft ihr Spiel aufzieht, ist beeindruckend.«

»Auf uns wartet ein Derby im eigenen Stadion«

Der Hochachtung vor der Form des Liga-Achten steht das volle Vertrauen in die Fähigkeiten der eigenen Akteure gegenüber. »Auf uns wartet ein Derby im eigenen Stadion. Das wollen und können wir gewinnen«, sagt Baumgart, dem bis auf den gesperrten Thomas Bertels und Rekonvaleszent Marc-André Kruska alle Spieler zur Verfügung stehen.

Wenn sich der Emmerling-Erbe vor den beiden finalen Auftritten doch auf eine Rechnung einlässt, dann ist es diese: 3 + 3 = Klassenerhalt. »Das ist die einzige Gleichung, die ich unterschreibe. Denn wenn wir gegen Münster und Osnabrück gewinnen, dann können die anderen Teams machen, was sie wollen.«

Am Samstag geht es um Punkte, am Donnerstag, 25. Mai (17 Uhr, Benteler-Arena), um den Westfalenpokal. Karten für das Finale gegen Ligarivale SF Lotte gibt es ab sofort auch in allen WEST­FALEN-BLATT-Geschäftsstellen.

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