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Fr., 02.06.2017

Drittliga-Lizenz: SCP schließt letzte Finanzierungslücke – Der Blick geht nach München Finke: »Wir geben alle Unterlagen komplett ab«

Wilfried Finke und Martin Hornberger.

Wilfried Finke und Martin Hornberger. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn/Frankfurt a.M. (WB/MR). Der sportlich abgestiegene Fußball-Drittligist SC Paderborn wird am Freitag die letzte Finanzierungslücke schließen und damit alle Zulassungsunterlagen und alle wirtschaftlichen Nachweise für die Erteilung der Drittliga-Lizenz fristgerecht beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt einreichen.

Das kündigte am Vormittag Präsident Wilfried Finke gegenüber dem WESTFALEN-BLATT an: »Wir geben alle Unterlagen komplett ab.« Nähere Angaben wollte der 66-Jährige aber nicht machen. Der DFB wird im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens prüfen und will bis spätestens 12. Juni die Entscheidungen bekanntgeben.

»Voraussichtlich werden die Entscheidungen aber eher fallen«, sagte Geschäftsführer Martin Hornberger. Die Ostwestfalen mussten zuletzt noch eine Finanzierungslücke in Höhe von zwei Millionen Euro schließen.

Der Blick der SCP geht nun nach München. Sollten sich die Löwen aus dem Profifußball verabschieden und einen Neuanfang in der Regionalliga versuchen, wäre der SCP durch Hintertür wieder Drittligist. Vorausgesetzt der SCP hätte alle DFB-Bedingungen auch erfüllt.

Der zweite Wackelkandidat Chemnitzer FC reichte am Vormittag ebenfalls alle Unterlagen im Rahmen des Lizenzierungsverfahren beim DFB ein. Den Himmelblauen fehlten zuletzt noch 2,6 Millionen Euro.

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