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Di., 06.06.2017

Stamm-Keeper wechselt zu Holstein Kiel in die zweite Liga Kruse verlässt das Paderborner Tor

Lukas Kruse 2016 beim Spiel gegen MSV Duisburg gegen SC Paderborn.

Lukas Kruse 2016 beim Spiel gegen MSV Duisburg gegen SC Paderborn. Foto: Besim Mazhiqi (Archiv)

Paderborn (WB). Der SCP muss sich einen neuen Torwart suchen: Lukas Kruse steht künftig nicht mehr zwischen den Pfosten. Den Keeper zieht es in die zweite Liga: zu Holstein Kiel.

Die Personalplanungen mit Hinblick auf den möglichen Verbleib in der 3. Liga gehen beim SCP zwar voran , aber der Verein muss definitiv auf Lukas Krise verzichten. Das teilte der Verein am Dienstagvormittag mit. Noch am Nachmittag sollen die Kieler ihren Neuzugang vorstellen.

Die längste Zeit seiner Karriere verbrachte der 33-jährige Schlussmann in Paderborn. Im Jahr 1995 kam er von seinem Heimatverein Rot-Weiß Alfen in den Nachwuchsbereich der Paderborner. Kruse setzte sich in allen Jugendjahrgängen durch und bekam beim damaligen TuS Paderborn-Neuhaus seinen ersten Profivertrag. Nach einem zweijährigen Intermezzo bei Borussia Dortmund und dem FC Augsburg kehrte er 2010 nach Paderborn zurück und blieb auch im Bundesliga-Jahr 2014/2015 die Nummer 1.

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Der Abschied aus Paderborn fällt mir nach den vielen Jahren nicht leicht.

Lukas Kruse

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In der Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga absolvierte Kruse insgesamt 225 Meisterschaftsspiele im SCP-Trikot. »Lukas hat sich große Verdienste um den SCP erworben. Wir bedauern seinen Abgang sehr, wollten ihm aber keine Steine in den Weg legen und haben seinem Wechselwunsch entsprochen. Der Verein und auch ich persönlich danken ihm für seine hervorragenden Leistungen. Die Tür steht für ihn in Paderborn immer offen«, erklärte Geschäftsführer Sport Markus Krösche.

»Der Abschied aus Paderborn fällt mir nach den vielen Jahren nicht leicht, der SCP wird immer mein Verein bleiben. Ich danke den Verantwortlichen in Paderborn für die schnelle Einigung und freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Kiel. Es ist schön, im Herbst der Karriere noch einmal im Kader eines Zweitligisten zu stehen«, sagte Lukas Kruse.

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