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Di., 13.06.2017

Ehemaliger SCP-Spieler in England erstklassig Hünemeier freut sich auf Klopp

Im Mai.2015 stand er noch gemeinsam mit Torwart Lukas Kruse (links, mittlerweile zu Holstein Kiel gewechselt) auf dem Platz in der Benteler-Arena: Uwe Hünemeier.

Im Mai.2015 stand er noch gemeinsam mit Torwart Lukas Kruse (links, mittlerweile zu Holstein Kiel gewechselt) auf dem Platz in der Benteler-Arena: Uwe Hünemeier.

Paderborn (WB/pk). Auch im Heimaturlaub bei seiner Familie in Delbrück hat die neue Saison in der Premier League ihre Schatten vorausgeworfen. »Die Vorfreude steigt«, sagte Uwe Hünemeier während seines Aufenthalts.

In Person des 31-Jährigen ist ein weiterer ehemaliger Spieler des SC Paderborn in England erstklassig . Schon Ostern schaffte Hünemeier mit Brighton & Hove Albion den direkten Aufstieg. Als Tabellenzweiter hinter Newcastle United kehrte der Klub nach 34 Jahren zurück ins Oberhaus.

Der Sprung mit dem SCP in die 1. Liga vor drei Jahren war für Hünemeier dennoch der bedeutendere Erfolg: »Weil dieser Aufstieg noch mehr eine Sensation war, ich dort eine deutlich größere Rolle gespielt habe und ich ein Ostwestfale bin.«

Für zwei Millionen Euro auf die Insel

Der gebürtige Rietberger wechselte nach dem SCP-Abstieg 2015 für mehr als zwei Millionen Euro auf die Insel. Dort wurde Hünemeier auf Anhieb Stammspieler, doch dann setzte ihn ein Adduktorenteilabriss neun Monate außer Gefecht. Der Kader war groß, die Ergebnisse passten, »Hüne« spielte daher in den Planungen von Trainer Chris Hughton lange keine Rolle mehr.

Doch in der Endphase stand er zehnmal am Stück in der Startelf. Sein versöhnliches Fazit: »Wenn man keinen Titel gewinnen kann, ist ein Aufstieg das Schönste, das es gibt. Es macht zufrieden, dass ich etwas dazu beitragen konnte, sonst hätte es sich merkwürdig angefühlt.«

Verlängern will Brighton momentan nicht

Der Verein möchte, dass Hünemeier seinen Vertrag bis 2018 erfüllt, verlängern will Brighton momentan nicht. »Ich bleibe, werde mir das aber genau ansehen. Monatelang auf die Tribüne setze ich mich nicht mehr. In zwei Jahren habe ich von 90 Spielen nur 30 gemacht. Das ist wenig, auch wenn das mit an meiner Verletzung lag«, redet er Klartext.

Ein Duell will er aber auf keinen Fall verpassen, das gegen Liverpool und Jürgen Klopp. »Er war mein Trainer in Dortmund, das wird speziell«, freut sich Hünemeier, und wünscht auch dem SCP viel Glück: »Die Konstellation mit Markus Krösche und Steffen Baumgart verspricht einiges. Zuletzt hat man gesehen, wie es laufen muss, um erfolgreich zu sein.«

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