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Sa., 22.07.2017

Paderborns Präsident geht optimistisch in die Saison Finke: »Schlechten Eindrücke wettmachen«

Präsident Wilfried Finke möchte mit dem SC Paderborn eine sorgenfreie Saison erleben.

Präsident Wilfried Finke möchte mit dem SC Paderborn eine sorgenfreie Saison erleben. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB). Wenn am Samstag der Paderborner Saisonauftakt im fernen Halle in Sachsen-Anhalt über die Bühne geht, sitzt der SCP-Präsident gemütlich auf der Coach und verfolgt das Geschehen. Mit Redakteur Peter Klute sprach Wilfried Finke (66) über die Leiden in der jüngsten Vergangenheit und seine Wünsche für die neue Spielzeit.

Herr Finke, Trainer Steffen Baumgart spricht von einer großen Vorfreude. Spüren Sie diese auch bei sich?

Wilfried Finke: Ja. Ich freue mich sehr, dass es endlich losgeht und wir die Chance haben, die schlechten Eindrücke der vergangenen zwei Jahre wettzumachen.

 

Was ist für sie in der neuen Saison das Wichtigste?

Finke: Dass der Verein eine positive Entwicklung nimmt, die im Umfeld wahrgenommen wird. Wir wollen attraktiv sein und dazu gehört auch, dass wir einen anderen Fußball spielen. Ich denke, dass uns die Fans die Art und Weise, wie die Ergebnisse zustande­gekommen sind, genauso übel genommen haben wie die Resultate selbst. Auch mich hat dieser Fußball nicht glücklich gemacht. Es ist uns zuletzt nicht mehr gelungen, dass sich unsere Zuschauer mit den Spielern identifizieren. So kann ich mich nicht erinnern, dass wir in den beiden abgelaufenen Spielzeiten einen Publikumsliebling hatten. Von 2008 bis 2014, als wir von der 3. bis in die 1. Liga aufgestiegen sind, gab es Identifikationsfiguren. Da müssen wir wieder hin.

 

Wie soll das gelingen?

Finke: Unsere Spieler sind stolz darauf, in unserem Trainingszentrum zu trainieren und in unserer Arena zu spielen. Wenn ich die Jungs treffe, sehe ich an ihren leuchtenden Augen die Begeisterung. Sie haben den Willen, sich weiterzuentwickeln, und nicht die Absicht, ihre Karriere hier ausklingen zu lassen. Das macht mich optimistisch.

 

Das ganze Interview lesen Sie am Wochenende, 22./23. Juli, im WESTFALEN-BLATT.

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