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Mo., 24.07.2017

Kommentar zum SC Paderborn Die Art und Weise macht Mut

Trotz verspielter Führung: Der Saisonstart des SCP macht Mut.

Trotz verspielter Führung: Der Saisonstart des SCP macht Mut. Foto: picture point

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Paderborns Präsident Wilfried Finke war vor dieser Saison eines ganz klar. Nach drei sportlichen Abstiegen in Folge und zum Teil fürchterlichen Darbietungen sagte Finke vor dem ersten Anstoß: »Die Mannschaft muss in Vorleistung treten, damit die Zuschauer in unsere Arena kommen. Sie ist gefordert.«

Die Vorleistung, die das Paderborner Team am ersten Spieltag in Halle erbracht hat, verdient Applaus und Belohnung. Natürlich müssen vier Treffer und ein Vorsprung von drei Toren bis zur 71. Minute für drei Punkte reichen, da kann es keine zwei Meinungen geben. Aber bei einem Blick auf die Auftritte der vergangenen zwei Jahre war das ein wohltuender und geglückter Neuanfang. Bei allem Ärgernis über den verpassten Sieg, den sich die Gäste durch eigene Fehler selbst wegnahmen.

Wann hat der SCP zuletzt so frisch aufgespielt?

Aber mal ganz ehrlich: Wann hat es zuletzt so eine frisch aufspielende Paderborner Mannschaft gegeben? Wann hat es zuletzt zehn klare Torchancen für den SCP in einem Spiel gegeben? An der Naivität und der Leichtfertigkeit, wie der Vorsprung verspielt wurde, kann man arbeiten. Das wird und darf nicht mehr passieren.

Aber die Möglichkeiten, die diese neue Mannschaft im Spiel nach vorne hat, und die Art und Weise, wie sie diese zu nutzen im Stande ist, macht viel Mut. Den Spielern, den Verantwortlichen und den Anhängern. Ein 4:4 ist attraktiver als ein 0:0. Das wird auch Wilfried Finke so sehen und die 300 nach Sachsen-Anhalt mitgereisten SCP-Fans ebenfalls. Eine gute Kulisse im ersten Heimspiel der Saison gegen Chemnitz hat diese Mannschaft auf jeden Fall verdient.

Kommentare

Gefühlte Niederlage

Es fühlt sich wie eine Niederlage an ,bei soviel Chancen im Angriff.
Denkanstoß an das Trainerteam . Linker Verteidiger ( Bertels) Innenverteidiger (Strohdiek immer für einen großen Bock gut ) Torwart ( Zingerle beim Kopfballgegentor , der Ball kam auf den Mann, da muss ein Reflex kommen , ,, Ein Torwart stirbt mit offenen Augen ')
Ratajzak hat besseres Stellungspiel und mehr Erfahrung .
In der Defensive noch nachverpflichten . Beide angesprochenen Spieler sind zu steif und unbeholfen . Es zieht sich schon über 2 Spielzeiten so hin . Das reicht nicht für einen Stammplatz in der 3 Liga .
Die Kritik ist hart . Ich lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren .
Markus Krösche verfügt über ein super Netzwerk , man sieht es an der Kaderzusammensetzung . Da wird in der
Defensive noch was machbar sein . Es muss nicht schön , sondern kompromisslos rausgespielt werden .
Wie gesagt 2 verschenkte Punkte .

1 Kommentare

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