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Fr., 25.08.2017

Meppen kommt: Paderborns Ben Zolinski auf Rekordkurs Plötzlich Torjäger

Sein Tor in Erfurt zählte nicht, aber Paderborns Ben Zolinski durfte in dieser Saison schon vier eigene Treffer feiern.

Sein Tor in Erfurt zählte nicht, aber Paderborns Ben Zolinski durfte in dieser Saison schon vier eigene Treffer feiern. Foto: Besim Mazhiqi

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Wenn der SC Paderborn am Freitagabend (19 Uhr, Benteler-Arena) auf den SV Meppen trifft, stehen die drei erfolgreichsten Torschützen der noch jungen Drittligasaison auf dem Rasen. Ein treffsicheres Trio, zu dem sich überraschenderweise auch SCP-Profi Ben Zolinski zählen darf.

Sowohl beim Meppener Stürmer Benjamin Girth (5) als auch beim Paderborner Angreifer Sven Michel (4) steht das Erzielen von Toren weit oben in der Arbeitsplatzbeschreibung. Zolinski dagegen verrichtet seine Dienste nicht ganz so weit vorne, sondern im rechten Mittelfeld und steuert nach vier Treffern in den ersten fünf Punktspielen mit Vehemenz auf eine persönliche Bestmarke zu.

Mehr als die sechs Tore, die er in der Serie 2015/16 in 27 Einsätzen für den Regionalligisten TSG Neustrelitz erzielte, sind ihm seit dem B-Junioren-Alter noch nie gelungen. In seinem ersten Jahr im Trikot des SCP waren es fünf in 31 Begegnungen, und jetzt jubelt der 25-Jährige beinahe in jedem Spiel. Auch zuletzt in Erfurt , doch da verwehrte der Schiedsrichter dem regulären 2:0 die Anerkennung.

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Ich könnte vielleicht auch etwas offensiver zu gebrauchen sein.

Ben Zolinski

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Wer aber so oft trifft und mit seinem Verein seit 14 Pflichtspielen nicht mehr verloren hat, nimmt einen solchen Torklau gelassen zur Kenntnis. »Als wir nach dem Sieg in Erfurt im Bus gesessen und die Fehlentscheidungen im Fernsehen gesehen haben, mussten wir schmunzeln«, sagt Zolinski.

Das muss er auch über die Entwicklung zum Goalgetter, auch wenn die aus seiner Sicht nicht ganz so erstaunlich anmutet, wie es zunächst scheint, »denn die sechs Tore für Neustrelitz habe ich als rechter Verteidiger erzielt und zumindest angedeutet, dass ich vielleicht auch etwas offensiver zu gebrauchen sein könnte.«

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Was Ben auszeichnet, ist, dass er genau weiß, wo ein Ball landet, wo er hinlaufen muss.

Steffen Baumgart

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Paderborns ehemaliger Coach Stefan Emmerling stellte den gebürtigen Berliner dann erstmals weiter vorne auf, und für Emmerlings Erben Steffen Baumgart kommt nun gar keine andere Position mehr in Frage. »Was Ben auszeichnet, ist, dass er genau weiß, wo ein Ball landet, wo er hinlaufen muss. Das ist etwas, das man nicht lernen kann«, sagt der Trainer.

Mehr lesen Sie am Freitag, 25. August, im WESTFALEN-BLATT.

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