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Fr., 08.09.2017

Drittligist SC Paderborn hat jetzt 30 Profis im Kader Verschärfter Konkurrenzkampf

Die Düsseldorfer Leihgabe Marlon Ritter soll Paderborns Angriffsspiel noch flexibler machen.

Die Düsseldorfer Leihgabe Marlon Ritter soll Paderborns Angriffsspiel noch flexibler machen. Foto: Elmar Neumann

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Jung, schnell und entwicklungsfähig – nach diesem groben Muster basteln Manager Markus Krösche und Trainer Steffen Baumgart seit Monaten am neuen SC Paderborn. Das Ergebnis mit Platz eins nach sechs Spieltagen könnte für den Drittligisten nicht besser sein.

Die »Nebenwirkungen« dieser Neuausrichtung werden allerdings nicht jedem Profi bekommen: Der Kader wurde extrem breit aufgestellt , umfasst aktuell 30 Spieler und Baumgarts Feststellung klingt fast wie eine Drohung: »Der Konkurrenzdruck liegt nicht mehr nur auf der Startelf.« Soll heißen: Bereits der Kampf um einen Platz im 18 Spieler umfassenden Spieltagskader wird an Schärfe zunehmen. Einen traf es bereits hart: Tim Mannek strich Baumgart, wie berichtet, aus dem Aufgebot. Der 20-Jährige trainiert nun bei der U 21, weil seine Leistungen dem Fußballlehrer nicht reichten. Torjäger Sven Michel sieht die neue Situation sportlich: »Bei uns darf es niemand schleifen lassen. Jeder muss sich immer wieder neu beweisen.«

Wenn der SCP am Samstag (14 Uhr) bei Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers antritt, werden sich die personellen Wechsel allerdings in engen Grenzen halten.

Mehr lesen Sie am Freitag, 8. September, im WESTFALEN-BLATT.

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