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Sa., 09.09.2017

Kapitän Krösche und Trainer Schmidt fanden in Paderborn nie zueinander Wiedersehen in Würzburg

Zwischen ihnen passte es nicht: Kapitän Markus Krösche und Coach Stephan Schmidt vor fünf Jahren in Paderborn.

Zwischen ihnen passte es nicht: Kapitän Markus Krösche und Coach Stephan Schmidt vor fünf Jahren in Paderborn. Foto: Stefan Hörttrich

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Vor gut vier Jahren sind sich Markus Krösche und Stephan Schmidt zum letzten Mal begegnet. Damals war der 36-Jährige noch Kapitän des SCP, Schmidt der Cheftrainer. Am Samstag (14 Uhr, WDR) gibt es ein Wiedersehen in Würzburg: Schmidt coacht seit Saisonbeginn den Zweitligaabsteiger, Krösche kommt als SCP-Manager.

Markus Krösche und Stephan Schmidt – das passte in Paderborn gar nicht. Der Berliner hatte es allerdings auch nicht ganz einfach. Schmidt kam im Juli 2012 für Schmidt. Mitten in der Vorbereitung auf die Saison 2012/2013 musste der damals 35-Jährige den bei Spielern wie Fans äußerst beliebten Roger Schmidt ersetzen.

Den lockte ein Millionen-Angebot von Red Bull Salzburg, siebenstellig wurde auch der SCP vom Brauseklub entschädigt. Mit Schmidt für Schmidt blieb zwar der Name, aber der Neue durfte keine Kopie sein. Sein Auftrag war dennoch kaum zu erfüllen: Er sollte die Arbeit seines Vorgängers fortsetzen und die war gerade mit 61 Punkten und Platz fünf als bis dato erfolgreichste Serie in die SCP-Geschichte eingegangen.

Casting am Mittelmeer

Sonne, Sand und ein schöner Blick aufs Mittelmeer: 15 Trainer hatten SCP-Boss Wilfried Finke und der damalige Manager Michael Born im Juli 2012 einfliegen lassen und in Port Andratx (Mallorca) eine Art Casting veranstaltet. »Der Neue muss auch menschlich passen, deshalb wollen wir uns einen persönlichen Eindruck verschaffen«, begründete Finke damals die Vorstellungsgespräche im Feriendomizil. Die Wahl fiel schließlich auf Stephan Schmidt, die Punktebilanz mit 39 Zählern nach 32 Spieltagen war dann auch nicht so schlecht. »

Aber der Funke zwischen Trainer und Mannschaft ist nie übergesprungen. Das hatte sich in der Entwicklung jedes Einzelnen niedergeschlagen«, zog Krösche nach Schmidts Rauswurf dieses Fazit.

Mehr lesen Sie am Wochenende, 9./10. September, im WESTFALEN-BLATT.

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