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Mo., 23.10.2017

Trotz Drittliga-Rekord: Paderborn denkt nur von Spiel zu Spiel Der SCP schaut nur auf sich

Fokussiert: Trainer Steffen Baumgart und Lukas Boeder.

Fokussiert: Trainer Steffen Baumgart und Lukas Boeder. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB/MR). Der 1. FC Magdeburg verliert 0:3 gegen die SpVgg Unterhaching, Fortuna Köln unterliegt dem SV Meppen mit 0:1 – als Steffen Baumgart nach dem eigenen 3:0-Sieg über VfR Aalen auf die Patzer der bislang schärfsten Konkurrenten angesprochen wurde, gab er sich noch ahnungslos: »Ich kenne die Ergebnisse nicht, ich schaue erst morgen auf die anderen. Heute hätte es auch uns treffen können.«

Natürlich sind noch 75 Punkte zu verteilen, aber wer nach 13 Spieltagen mit 34 Punkten einen Drittligarekord aufgestellt hat und sieben Zähler vor dem Dritten liegt, der darf auch mal einen kurzen Blick in Richtung Zweitligarückkehr richten. Doch genau das macht der SCP nicht. Paderborn schaut nur auf sich und denkt von Spiel zu Spiel.

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Wir haben nie über die 1. Liga geredet und auf einmal waren wir drin.

Christian Strohdiek, SCP-Kapitän

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Diese Marschroute hatte Manager Markus Krösche schon vor Saisonbeginn vorgegeben und damit die Denkweise von Paderborns bislang erfolgreichstem Trainer in der Vereinsgeschichte übernommen. »Unter André Breitenreiter hat immer nur das nächste Spiel gezählt. Wir haben nie über die 1. Liga geredet und auf einmal waren wir drin«, sagt Christian Strohdiek.

Der Innenverteidiger ist mittlerweile Kapitän der Mannschaft. So wie es Krösche im bislang letzten Aufstiegsjahr 2014 war. Auch Strohdiek spricht von einer Momentaufnahme, von einem feinen Polster und Ergebnissen der Konkurrenten, die er sowieso nicht beeinflussen könne. Kampfansagen kommen auch von dem 29-Jährigen nicht. Es sei denn, es betrifft den nächsten Gegner.

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Niederlagen werfen uns nicht aus der Bahn.

Christian Strohdiek

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Der heißt VfL Bochum, spielt eine Klasse höher und ist am Dienstag in der zweiten Pokalrunde Gast in der Benteler-Arena: »Das Stadion wird voll sein, wir bewegen uns auf einer Erfolgswelle, haben deshalb das nötige Selbstvertrauen und sind bereit für einen großartigen Fight.« Sollte der nicht für ein Weiterkommen reichen, erwartet Strohdiek aber keine Spätfolgen: »Niederlagen werfen uns nicht aus der Bahn.« Auch das haben die Seriensieger schon bewiesen.

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