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Di., 21.11.2017

Paderborner Thomas Bertels will noch einmal aufsteigen Bertels: »Wie im Traum«

Thomas Bertels jubelt: In Haching traf er zum 3:0.

Thomas Bertels jubelt: In Haching traf er zum 3:0.

Paderborn (WB). Das verflixte siebte Jahr beim SC Paderborn: Für Thomas Bertels könnten es besonders schöne Monate werden. Der 31-Jährige hat sich wieder einen Platz im Team des Drittliga-Tabellenführers erkämpft und kommt einem Traum näher: »Ich war nie ein Rastelli und ich werde auch keiner mehr. Aber ich schmeiße alles dafür rein, dass wir noch mal den Aufstieg packen.«

Zweikampfstark, lauffreudig und einer, der nie aufgibt – das schätzt Trainer Steffen Baumgart an seinem Linksaußen. »Er passt zu uns wie die Faust aufs Auge«, sagt Bertels über Baumgart. Doch das allein reicht nicht, um den fulminanten Aufstieg nach einem fast dreijährigen Absturz zu erklären. »Da kommen viele Kleinigkeiten zusammen. Das Team glaubt an sich . Wir können auch noch nach einer Stunde so viel Power auf den Platz bringen, dass andere Vereine da nicht mehr mitkommen«, macht Bertels noch diese Erklärungsversuche.

Kraft und Selbstbewusstsein dank Markus Krösche

Dass es das Team schafft, die Kraft und das Selbstbewusstsein auch auf den Rasen zu bringen, dafür ist nach Bertels’ Meinung auch einer mitverantwortlich, der bei der täglichen Trainingsarbeit eher selten dabei ist: Markus Krösche. Über den Manager sagt der Ex-Verler Bertels auch viel Bemerkenswertes: »Markus erkennt Dinge, die bei uns nicht rund laufen, schon sehr früh und grätscht dann so schnell dazwischen, dass nichts mehr hochkocht. Auch deshalb ist aus uns ein eingeschworenes Team geworden.«

Immer kämpfen, nie aufgeben

Eine wichtige Rolle nimmt beim SCP aber auch Thomas Bertels selbst ein. Der immer kämpfende und nie aufgebende Spieler mit der Nummer 14 war 2014 beim Aufstieg in Liga eins dabei und hat den rasanten Absturz in Rekordgeschwindigkeit auch aus der ersten Reihe miterlebt. Das waren bittere Monate, wobei er die Talfahrt differenzierter sieht: »Wenn alles so schlecht gewesen wäre, wie es oft dargestellt wurde, würden wir im November 2017 nicht über die 2. Liga reden.«

Für Bertels wurden vielmehr bereits im Frühjahr die Weichen zum Erfolg im Herbst gestellt. Wobei das Tempo der Entwicklung auch ihn überrascht: »Neun Punkte Vorsprung nach 16 Spieltagen – das ist wie ein Traum, aus dem man nie aufwachen möchte.«

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SCP

Spielt ihr weiter als Mannschaft dann ereicht ihr alles.

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