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Mo., 04.12.2017

Kommentar zum SC Paderborn Auf dem Weg in die Krise?

Angeschlagene Paderborner in Wiesbaden.

Angeschlagene Paderborner in Wiesbaden. Foto: Oliver Schwabe

Von Peter Klute

Erst 0:2 gegen Karlsruhe, dann 1:4 in Wiesbaden . Der SC Paderborn hat seine erste schlechte Phase in dieser Saison. Nicht mehr, nicht weniger. Oder doch?

»Von einer Krise zu reden, halte ich für schwierig, wenn man auf Platz eins steht«, sagte Torwart Leopold Zingerle am Samstag. Das ist so. Ein Blick zurück in den Mai und der SCP darf sich fühlen wie im Paradies. »Ohne 60 wärt ihr gar nicht hier«, sangen die Fans des SV Wehen Wiesbaden, denn ohne den Rückzug der Löwen aus München wäre Paderborn bekanntlich in die Viertklassigkeit abgestürzt.

Paderbornern scheint die Luft auszugehen

Was danach passierte, ist außergewöhnlich und herausragend. Der SCP ist seit dem sechsten Spieltag ununterbrochen Tabellenführer. So weit, so gut. Die Niederlagen aber haben gezeigt, dass nichts von alleine geht und die Mannschaft sich alles hart erarbeiten muss. Die Leichtigkeit fehlt, Torchancen en masse sind derzeit Fehlanzeige. Und wenn es Gelegenheiten gibt, werden sie nicht mehr so genutzt. Im Jahresendspurt scheint den Paderbornern die Luft auszugehen, vielleicht ist es aber auch nur ganz normal, dass einige Kicker, die aus der Regionalliga kommen, einfach mal in ein Leistungsloch fallen. Doch das sollte nicht so groß sein und in eine echte Krise führen.

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