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Sa., 24.02.2018

Das 0:0 gegen Würzburg ist der vierte Pflichtspielauftritt in Serie ohne Sieg Der SCP friert fest

Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB/en). Der SC Paderborn 07 ist auf dem Weg in die 2. Liga etwas eingefroren. Das 0:0 gegen die Würzburger Kickers am Samstagnachmittag bedeutete für den SCP den vierten Pflichtspielauftritt in Serie ohne Sieg.

Im Vergleich zur jüngsten Punktpartie,  der 0:1-Niederlage gegen das Schlusslicht RW Erfurt, nahm Trainer Steffen Baumgart fünf Änderungen vor. Ein Muss war die Zuschauerrolle für die  je einmal rotgesperrten Leopold Zingerle und Sebastian Schonlau, zudem standen diesmal auch Massih Wassey, Jamilu Collins und Phillip Tietz nicht in der Startelf. Ersetzt wurde das Quintett durch Michael Ratajczak, Christian Strohdiek, Felix Herzenbruch, Kwame Yeboah und Sven Michel.

Fehlende Leichtigkeit

Als vorteilhaft für das Paderborner Spiel sollte sich die fünffach veränderte Formation aber nicht herausstellen. Stattdessen knüpften die Gastgeber vor 6184 frierenden Fans im Eisschrank Benteler-Arena über weite Phasen der ersten Hälfte nahtlos an die dürftige Darbietung gegen Erfurt an. So wenig gegen den ebenfalls harmlosen Zweitliga-Absteiger in der Defensive anbrannte, so wenig fiel dem SCP in der Offensive ein.

Von der Leichtigkeit, mit der Baumgarts Mannschaft in der ersten Saisonhälfte durch die Liga marschierte, ist in diesen Tagen nicht mehr viel zu sehen. Zu gefallen vermochte nur der Pausenstand des Ost-Duells zwischen dem FC Hansa Rostock und Hauptkonkurrent FC Magdeburg (1:0).

Strohdiek an den Pfosten

In Paderborn dauerte es bis fünf Minuten nach Wiederbeginn, ehe erstmals echte Torgefahr entstand. Marlon Ritter kam acht Meter vor dem Tor frei zum Abschluss, scheiterte mit seinem Flachschuss aber an Kickers-Keeper Patrick Drewes.

Der SCP wurde in seinen Bemühungen jetzt zielstrebiger und verbuchte durch Kwame Yeboah (57.) eine zweite Chance auf den ersten Treffer. Acht Minuten später forderten alle Nicht-Würzburger nach einem vermeintlichen Foul von Sebastian Neumann an Marlon Ritter vergeblich einen Foulelfmeter. Der Ex-Erstligist erhöhte den Druck und kam einem Erfolgserlebnis immer näher.

Vier Minuten vor dem Ende traf Kapitän Christian Strohdiek nach einer Ecke des eingewechselten Massih Wassey den Pfosten. Schließlich blieb der SCP aber doch zum dritten Mal in Folge ohne eigenen Treffer und durfte sich nur ein bisschen darüber freuen, dass sich in der Zwischenzeit auch am Pausenstand in Rostock nichts mehr geändert hatte.

Nächsten Samstag tritt Paderborn in Münster an. Beim Westfalenduell fehlt den Ostwestfalen Ritter, der gegen Würzburg die fünfte gelbe Karte sah.

Statistik

Paderborn:  Ratajczak – Boeder, Fesser, Strohdiek, Herzenbruch – Krauße (83. Wassey) – Zolinski, Ritter, Antwi-Adjei – Yeboah (78. Klement), Michel (62. Tietz)

Würzburg: Drewes – Ahlschwede, Syhre (61. Skarlatidis), Neumann, Schuppan – Nikolaou, Mast (78. Königs) – Göbel, Wagner – Baumann, Ademi (87. Bytyqi)

Gelbe Karten: Ritter (5) / Schuppan (6)

Zuschauer: 6184

Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)

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