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Mo., 05.03.2018

Paderborns Wintereinkauf sichert einen Punkt im Westfalenderby Klement reißt es noch heraus

Erstes Tor für den SCP: Philipp Klement.

Erstes Tor für den SCP: Philipp Klement. Foto: Mazhiqi

Münster (WB/MR). Erstes Spiel von Beginn an, ein Sonderlob vom Trainer und noch zum 1:1 getroffen: Paderborns Wintereinkauf Philipp Klement war nach dem 1:1 bei Preußen Münster einer der wenigen, die zufrieden sein durften.

Der 25-Jährige mühte sich auch, nur das Positive mitzunehmen: »Wir waren selbst in Unterzahl die klar bessere Mannschaft und nehmen nach einer insgesamt starken Leistung verdient den Punkt mit.«

Stark war der SCP sicher nicht, gut erst im zweiten Abschnitt. In der ersten Hälfte war das Team viel zu passiv, der Flugkopfball von Sven Michel (45.) war die einzig nennenswerte Aktion. Da lag der SCP nach dem Aussetzer von Leopold Zingerle schon mit 0:1 (18.) zurück.

Abseitstor von Michel

Auch nach der Pause strahlte zunächst nur Michel Gefahr aus: Sein Distanzschuss (52.) flog knapp übers Tor, sein Treffer zum vermeintlichen 1:1 (58.) pfiff der Bremer Schiri Jablonski wegen Abseits zurück. Allerdings erst sehr spät, was wiederum Trainer Steffen Baumgart in Rage brachte: »Der Schiri wusste angeblich nicht, wer in der Mitte am Ball war. Ich frage mich aber, warum er es gefühlte zehn Minuten später wusste. Oder haben wir jetzt auch in der 3. Liga den Videobeweis?«

Der 46-Jährige zürnte auch deshalb, weil für ihn der Treffer nach Sicht auf die TV-Bilder regulär war: »Gegen Erfurt bekommen wir einen klaren Elfmeter nicht, jetzt wird uns ein reguläres Tor aberkannt. Das geht mir hier alles auf die Eier.« Diesmal irrte aber Baumgart. Michel stand, wenn auch knapp, im Abseits.

Für den einen Punkt sorgte dann Klement. Er nahm in Minute 76 eine Flanke von Lukas Boeder volley und traf. Das war technisch sauber, der eingewechselte Kwame Yeboah (83.) hatte noch das 2:1 für die Ostwestfalen auf dem Fuß. Auch das wäre nach der Geschichte des Spiels nicht unverdient gewesen, Klement wollte einem möglichen Dreier nicht nachtrauen und blieb bei seiner positiven Sicht: »Jeder Punkt bringt uns dem Ziel einen Schritt näher.«

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