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Di., 06.03.2018

3. Liga: Spitzenreiter SC Paderborn erwartet den Zweiten aus Magdeburg Das Gipfeltreffen

Paderborns Dribbler in Aktion: Christopher Antwi-Adjei konnte sich im Hinspiel aber nur selten durchsetzen.

Paderborns Dribbler in Aktion: Christopher Antwi-Adjei konnte sich im Hinspiel aber nur selten durchsetzen. Foto: Jörn Hannemann

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Trainer Steffen Baumgart hat mit dem SC Paderborn einige Bestmarken gesetzt. Vor dem Topspiel gegen den 1. FC Magdeburg am Dienstag (Anstoß: 19 Uhr) gilt es für den Drittligaprimus, eine Negativserie zu beenden: Seit fünf Pflichtspielen wartet der SCP auf einen Sieg.

Der Anfang wurde am Samstag mit dem 1:1 in Unterzahl bei Preußen Münster gemacht . Davon ist zumindest Manager Markus Krösche überzeugt: »Unsere Mannschaft hat wieder extrem viel investiert, aber sich endlich auch mal wieder entsprechend belohnt. Das wird uns einen Schub geben.« Torschütze Philipp Klement sieht das 1:1 nicht nur positiv, sagt aber: » Unser Maßstab für Magdeburg muss die zweite Halbzeit in Münster sein . Wenn wir so auftreten, stehen die Chancen gut, den Negativtrend der vergangenen Wochen zu stoppen.«

Die Vorfreude bei Baumgart ist groß

Das will auch der Trainer. Die Vorfreude auf das Duell des Ersten gegen den Zweiten ist bei Steffen Baumgart groß. Der 46-Jährige wird in das Gipfeltreffen gegen Magdeburg erneut mit einer leicht veränderten Elf gehen. Für den gesperrten Kapitän Christian Strohdiek (Gelb-Rote Karte) wird Leon Fesser spielen, nach Ablauf seiner Gelbsperre dürfte auch Marlon Ritter zurückkehren. Hier wollte sich Baumgart zwar noch nicht festlegen, die gute Verfassung des 23-Jährigen lässt aber kaum einen anderen Schluss zu.

Gerade an der Offensive (nur ein Tor in den vergangenen vier Spielen) tüftelt Baumgart noch. Mit Jamilu Collins (Magen-Darm-Infekt) meldete sich gestern allerdings eine Alternative ab. »Ihn hatte ich auf dem Zettel«, sagte Baumgart, der auch über einen Startelfeinsatz von Phillip Tietz nachdenkt: »Magdeburg steht hinten sehr stabil und hat eine erfahrene Mannschaft. Da werden wir nicht viele Möglichkeiten bekommen. Wir wollen aber trotzdem versuchen, früh zu attackieren, Phillip wäre da eine gute Option.« Nach seiner Einwechslung in Münster sammelte der eingewechselte Kwame Yeboah ebenfalls einige Pluspunkte. Beide machen Druck auf den zuletzt etwas müde wirkenden Ben Zolinski.

»Angriffs-Power nur sehr schwer zu verteidigen«

Doch egal, welches Personal Baumgart der guten Defensive der Gäste (nur 25 Gegentreffer in 26 Spielen) entgegenstellt, Magdeburgs Trainer Jens Härtel reist mit Respekt an: »Paderborns Angriffs-Power ist nur sehr schwer zu verteidigen. Die Mannschaft verfügt über gute Dribbler wie Antwi-Adjei, hat aber auch viele gute Abschlüsse aus der zweiten Reihe. Besonders beeindruckt mich, dass diese Mannschaft nie die Ruhe verliert, völlig egal, wie es gerade läuft.«

Nach zuletzt 450 sieglosen Minuten wurde die Geduld der SCP-Fans zuletzt etwas strapaziert. Deshalb wäre gerade das Spitzenspiel ein passender Tag, um eine neue Drei-Punkte-Botschaft auch an die Konkurrenten zu senden: Die letzte war übrigens ein Fußballfeuerwerk und endete mit einem 5:0-Sieg über SF Lotte.

Viel Feuer versprechen diese 90 Minuten  bereits im Vorfeld: Das Hinspiel gewann Magdeburg mit 1:0 und besiegelte damit das Ende einer großen Serie von Baumgart. Der hatte zuvor zehn Siege in Serie gefeiert und saisonübergreifend kein einziges der 18 Paderborner Pflichtspiele verloren.

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