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Mo., 16.04.2018

Das Tor in Osnabrück war bereits sein drittes in dieser Spielzeit für den SCP Krauße kann auch Torjäger

Robin Krauße bejubelt sein 1:0 und lässt sich von Sven Michel feiern.

Robin Krauße bejubelt sein 1:0 und lässt sich von Sven Michel feiern. Foto: Mazhiqi

Osnabrück (WB/pk). »Abräumer«. »Kampfschwein«. »Krieger«. Das sind Ausdrücke, die Robin Krauße bislang für sich in Anspruch nahm. Ein Torjäger war er gewiss nicht.

Im Winter 2016 aus Jena gekommen, blieb Krauße in den ersten eineinhalb Jahren beim SC Paderborn ohne Treffer.  Das Tor zum 0:1 in Osnabrück war nun bereits sein drittes in dieser Spielzeit. Zuvor war er gegen Chemnitz und im Hinspiel gegen den VfL erfolgreich.

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Dass ich in einer Partie schon mal so viele Torchancen hatte, daran kann ich mich zumindest im Profibereich nicht erinnern.

Robin Krauße

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Das Rückspiel an der Bremer Brücke war aus Sicht des 24-Jährigen noch aus einem anderen Grund ein besonderes. »Dass ich in einer Partie schon mal so viele Torchancen hatte, daran kann ich mich zumindest im Profibereich nicht erinnern«, sagte Krauße. Vier richtig gute Gelegenheiten gab es für die Nummer 23, die sich, das ist fast schon normal, seine bereits elfte Gelbe Karte der Saison abholte.

Gleich seine erste Möglichkeit nutzte Krauße nach einer guten halben Stunde zur Führung. Osnabrücks Keeper Marius Gersbeck hatte den Ball zu Kamer Krasniqi gepasst, der überfallartig gleich von drei Gegenspielern gepresst wurde.

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Als der Ball im Netz gezappelt hat, war das ein tolles Gefühl.

Robin Krauße

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Krauße war der Nutznießer: »Wir haben schon früh gesehen, dass Osnabrück versucht hat, hinten rauszuspielen, am Anfang jedoch immer über außen. Als dann ein Ball durch die Mitte kam, haben wir zugeschnappt. Wir waren zu dritt, aber die rechte Ecke war komplett frei, da habe ich einfach geschossen. Als der Ball im Netz gezappelt hat, war das ein tolles Gefühl.«

Bei diesem Treffer hätte es für Krauße am Samstag nicht bleiben müssen. In der zweiten Hälfte scheiterte er noch mit einem Distanzschuss an Gersbeck, ein Kopfball nach Ecke von Philipp Klement flog haarscharf am Tor vorbei. Doch zumindest einen Assist durfte der gebürtige Thüringer noch für sich verbuchen. Seinen Versuch von der Strafraumgrenze eine Viertelstunde vor dem Ende fälschte Phillip Tietz zum 0:4 ab. Der ist ein echter Torjäger. Der beste Schütze (Sven Michel) ging diesmal leer aus.

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