Fr., 13.01.2017

Schneefall betrifft Verkehr im südlichen Kreis Paderborn – freie Straßen im Norden »Egon« teilt OWL in weiß und matschig

Schneedecke in Dringenberg, freie Bahn im Kreis Minden-Lübbecke: Tief »Egon« hatte unterschiedliche Auswirkungen in Ostwestfalen-Lippe.

Schneedecke in Dringenberg, freie Bahn im Kreis Minden-Lübbecke: Tief »Egon« hatte unterschiedliche Auswirkungen in Ostwestfalen-Lippe. Foto: Dennis Pape/ Michael Nichau/ Montage: Joanna Baudis

Bielefeld/Paderborn (WB). Im Norden bestimmt Schneematsch das Bild, ganz im Süden liegt eine dichte Schneedecke. Tief »Egon« hat Ostwestfalen-Lippe unterschiedlich stark betroffen. Ein Überblick:

Kreis Paderborn

Im Kreis Paderborn hat das Tief sogar für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Betroffen waren vor allem Büren und Bad Wünnenberg. Auf der B480 standen Lkw quer.

Verschneiter Blick auf die Wewelsburg. Foto: Sebastian Schwake

Um 9 Uhr geht es los und dann ist In Grundsteinheim bei Lichtenau alles weiß. Foto: Isabell Waschkies

Kreis Höxter

Auch im Kreis Höxter gab es ein weißes Erwachen. Die Polizei im zählte bis zum Mittag 16 Verkehrsunfälle. Es entstand aber lediglich Sachschaden. Personen blieben in allen Fällen unverletzt. Bei elf dieser Unfälle handelte es sich um Unfälle, bei denen Straßenglätte mit im Spiel war. Hierbei rutschten Fahrzeuge beispielsweise in den Graben oder stießen gegen Bäume, Leitplanken und Schilder.

Ein 56-Jähriger aus Lügde (Kreis Lippe) geriet mit seinem Auto im Bereich Willebadessen-Eissen, auf der Bundesstraße 252, gegen die Leitplanke und flüchtete. Die Polizei traf in später zuhause in Lippe an und stellte seinen Führerschein sicher.

Marius Köllinger schiebt an der Burg Dringenberg und in den Straßen der Ortschaft Schnee. Foto: Dennis Pape

Malerische Ansicht aus Dringenberg und Umgebung (Bad Driburg). Foto: Dennis Pape

Vorsicht ist beim Autofahren in Bad Driburg geboten. Foto: Dennis Pape

Kreis Minden-Lübbecke

Etwa fünf Zentimeter Schnee hat es in Rahden gegeben. Die Straßen dort sind aktuell frei. In Lübbecke war es zu zwei kleineren Unfällen gekommen, bei denen aber niemand ernsthaft verletzt wurde.

Ein Streufahrzeug am Ortseingang in Rahden. Foto: Michael Nichau

Blick über die Bahnhofsstraße in Rahden: Der Schnee schmilzt schnell weg. Foto: Bianca Meyer

Der Museumshof Rahden ist am Freitagmorgen leicht schneebedeckt. Foto: Frederieke Niemeyer

Kreis Lippe

Im Lipperland blieb das große Chaos aus. Erst mit einsetzendem Schneefall im morgendlichen Berufsverkehr am Freitag gab es die ersten Verkehrsbehinderungen und kleineren »Ausrutscher«.

Ein schwerer Unfall ereignete sich gegen 8.45 Uhr auf der Extertalstraße zwischen Barntrup und Alverdissen. 57-Jähriger geriet bei einem Überholmanöver auf einem glatten Straßenstück ins Schlingern und berührte zunächst den Opel einer 47-Jährigen, der dadurch von der Straße abkam und in den Graben rutschte.

Der VW-Fahrer verlor selbst die Kontrolle über seinen Wagen, der anfing sich auf der Straße zu drehen und schließlich in den Straßengraben rutschte. Dabei schlug er mit der linksseitigen Dachkante gegen einen Baum. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden schwer verletzt.

Die Polizei im Kreis hat unterdessen die Gauseköte aufgrund der Witterung bis auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Bielefeld

Schneechaos ist auch in Bielefeld ausgeblieben. Die Flocken die in den Morgenstunden fielen, blieben nicht liegen.

Ein paar Schneeflocken zeigen sich auch an der Sudbrackstraße in Bielefeld. Foto: Ann-Christin Lüke

Schneeregen auf der Autoscheibe. Scheibenwischer waren gefragt am Freitag in Bielefeld. Foto: Hans-Werner Büscher

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