Sa., 20.01.2018

»Der weiße Australier«: Kult-Kicker im RTL-Dschungelcamp angekommen Brinkmann: »Es wird knallen im Dschungel«

Ansgar Brinkmann (links) und Matthias Mangiapane bei der Dschungelprüfung.

Ansgar Brinkmann (links) und Matthias Mangiapane bei der Dschungelprüfung. Foto: MG RTL D / Stefan Menne

Köln/Bielefeld (WB/ts). »Hallo, ich bin Sandra und ich stinke nach Rattenpipi.« Flache Sprüche, Genitalien auf dem Teller und die ersten Oben-Ohne-Szenen – das RTL-Dschungelcamp ist in bewährter Manier gestartet. Mittendrin: Kult-Kicker Ansgar Brinkmann. Der Ex-Profi von Arminia Bielefeld mimte zum Auftakt den entspannten Sonnyboy, sorgte aber am Ende der drögen ersten Folge zumindest für etwas Aufregung im Camp.

Er lugt an seinem Longboard vorbei, die ernste Miene weicht einem schelmischen Grinsen, es folgt schnell noch ein Trick mit dem Ball: »Ansgar Brinkmann – Fußball-Legende« stellt RTL den 48-Jährigen vor. Ansgar Brinkmann, genialer Fußballer auf dem Platz – Skandalnudel abseits des Spielfeldes.

Probleme mit Hierarchien

»Ich bin Chef von niemandem und niemand ist Chef von mir«, sagt Brinkmann. »Ich bin ein Menschenfreund. Das war ich im Fußball immer, war immer ein Teamplayer«, verkündet er bei seiner Präsentation, während im Hintergrund ein paar hitzige Zweikampfszenen abgespielt werden.

Ein Typ mit Ecken und Kanten – diese Rolle nimmt »Der weiße Brasilianer« prompt an: »Ich habe absolut Probleme mit Hierarchien, das ist überhaupt nichts für mich!« Die Zuschauer können sich auf »ihren Ansgar« freuen. »Das ist kein Wunschkonzert. es wird krachen, es wird knallen im Dschungel. Ich mag es selber auch, wenn es kracht. Bäm!«

Auf dem Longboard in Richtung Hubschrauber

Der Abschied aus dem schmucken Hotel fällt ihm leicht . Während seine Mitstreiter von den grimmigen Rangern scheinbar überrumpelt werden, hockt er geduscht und gut gelaunt am Frühstückstisch.

Lässig rollt er auf dem Longboard in Richtung Hubschrauber davon, der ihn zusammen mit Millionärswitwe Tatjana Gsell, Jenny Frankhauser (Halbschwester von TV-Sternchen Daniela Katzenberger) und Matthias Mangiapane (tingelt durch Trash-TV-Shows) in den Dschungel bringt.

Das Vierer-Grüppchen trifft als erstes im Camp ein. Dort will Tatjana Gsell Ansgar Brinkmann gleich zum Anführer machen. Doch der sagte ja bereits: »Ich bin Chef von niemandem und niemand ist Chef von mir!« So gibt zunächst Paradiesvogel Mangiapane den Ton an.

»Dreckskiste«, »Dreckscamp«, »Drecksprüfung«

Doch die anfängliche Ausgeglichenheit währt nicht lange. Denn im Fernsehen sah das Dschungelcamp für ihn irgendwie anders aus… »Dreckskiste«, »Dreckscamp«, »Drecksprüfung« – »Das kommt davon, wenn man das Kleingedruckte nicht liest!«

Ohne zu murren absolviert er dafür die erste Dschungelprüfung . Blind muss der Ex-Fußballer erfühlen, wie viele Ratten sich in einer Kiste befinden. Als er sich nicht gerade zimperlich die Tierchen schnappt, ermahnt ihn Moderatorin Sonja Zietlow zur Vorsicht. »Ich bin tierlieb, von Haus aus« – ein klassischer Brinkmann.

Die lockeren Sprüche vergehen ihm, als es die Belohnung für die gesammelten Sterne in der Prüfung gibt: eine Süßkartoffel, ein paar Pilze, einen Känguru-Schwanz. Enttäuscht und bockig legt sich Brinkmann hin, verweigert das Interview. Die anderen fürchten Konsequenzen, doch er bleibt stur: »Scheiß drauf!«

Fortsetzung folgt…

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