Mo., 26.12.2016

Kommentar zu de Maizières Kritik Keine Justizschelte!

Der Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs am 31. Dezember 2015.

Der Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs am 31. Dezember 2015. Foto: dpa

Von Christian Althoff

Dem Innenminister sollte geläufig sein, dass eine Verurteilung zwei Dinge voraussetzt: Der Verdächtige muss gefasst werden, und die Beweise gegen ihn müssen stichhaltig sein.

Verdächtige festzunehmen und Beweise zu sichern – das sind Aufgaben der Polizei . Insofern sollte der Innenminister vor der eigenen Tür kehren. Die seit Jahren viel zu dünne Personaldecke seiner Bundespolizei war mitverantwortlich für das Desaster im und am Kölner Hauptbahnhof . Dazu kam: Der Digitalpolizeifunk funktionierte in jener Nacht im Bahnhof – wie üblich – nicht richtig, und die Überwachungsvideos waren so schlecht, dass Verdächtige später nicht zu identifizieren waren.

Vieles hat dazu beigetragen, dass Silvesternacht-Täter unbehelligt geblieben sind. Die Kölner Justiz gehört aber sicherlich nicht dazu.

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