Sa., 18.03.2017

Kommentar zu »Wege durch das Land« Voller Optimismus

»Wege durch das Land«: 2016 auf Gut Böckel in Rödinghausen.

»Wege durch das Land«: 2016 auf Gut Böckel in Rödinghausen. Foto: Daniel Salmon

Von Matthias Meyer zur Heyde

Politik und Kulturschaffende sind sich nicht immer einig. Die »Wege durch das Land« bilden eine schöne Ausnahme: Übereinstimmend bezeichnen sie das renommierte Literatur- und Musikfestival als Leuchtturm in Ostwestfalens Kulturlandschaft.

Um so bedauerlicher ist es, dass die »Wege« in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind – um so schöner aber auch, dass alle mit dem Fall befassten Gremien nichts unversucht lassen wollen, die Strahlkraft dieses Leuchtturms zu erhalten. Einmal schon haben die acht Gesellschafter die Forderungen aus Düsseldorf bedienen können, ein zweites Mal wird das nötig sein, will man die »Wege« nicht in der Insolvenz beerdigen.

Noch sind zwar die exakten Summen nicht bekannt, mit denen die acht Institutionen, Kommunen und Kreise zu belasten wären, aber der Endbetrag sollte doch zu stemmen sein.

Ein bisschen guten Willen wird man sich von der rot-grünen Landesregierung erhoffen dürfen. Schließlich ist der Staatsanwalt unlängst mit gutem Beispiel vorangegangen und hat die Ermittlungen gegen die einstige Chefin der »Wege« eingestellt. Optimismus ist also durchaus am Platz.

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