Do., 11.05.2017

Kommentar zu Trump und der Russland-Affäre Bizarr bis heikel

US-Präsident Donald Trump.

US-Präsident Donald Trump. Foto: dpa

Von Thomas J. Spang

Statt die Ermittlungen in der Russland-Affäre abzuwürgen , hat Donald Trump mit dem Rauswurf von FBI-Direktor James Comey alle Aufmerksamkeit auf die mögliche Zusammenarbeit seines Wahlkampf-Teams mit Moskau gerichtet. Zumal sich nun die Hinweise verdichten, dass der Präsident selber im Visier der Ermittler steht . Zurecht, hatte Trump die Russen im Wahlkampf doch öffentlich um Hacker-Beistand gebeten.

Der von Wladimir Putin am Tag nach dem Comey-Rauswurf für seinen Außenminister bestellte »Siegestanz im Oval Office« verstärkt den für Trump heiklen Effekt auf bizarre Weise.

Trump macht sich aufrechte Beamte beim FBI zu Feinden

Nach den Geheimdiensten hat Trump sich mit der Entlassung des beliebten Direktors auch viele aufrechte Beamte beim FBI zu Feinden gemacht. Das könnte sich in Form von mehr »Durchstechen« von Informationen an die Medien rächen.

Wenn Trump dem FBI jetzt Mittel für eine Ausweitung der Ermittlungen verweigert oder die mit der Untersuchung befassten Agenten an ihrer Arbeit hindert, weiß der letzte Gutgläubige, was die Stunde geschlagen hat.

 

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