Sa., 03.06.2017

Kommentar zur Lage des SCP Glück gehabt, SC Paderborn

Fankurve des SC Paderborn beim Spiel gegen SSV Jahn Regensburg (der ausgerechnet im Relegationsspiel gegen 1860 münchen seinen Aufstieg klar machte) im März in der Benteler-Arena.

Fankurve des SC Paderborn beim Spiel gegen SSV Jahn Regensburg (der ausgerechnet im Relegationsspiel gegen 1860 münchen seinen Aufstieg klar machte) im März in der Benteler-Arena. Foto: Jörn Hannemann

Von Matthias Reichstein

Glück gehabt, SC Paderborn. Wenn die Ostwestfalen zumindest wirtschaftlich ihre Hausaufgaben gemacht haben, verhindert das Scheitern der Münchener Löwen den totalen Absturz. Das Regionalliga-Roulette mit einer Meisterschaft ohne automatischen Aufstieg bleibt dem SCP ebenfalls erspart.

Aber auch Glückwunsch, SC Paderborn? Zweifel bleiben. Ein Neuanfang ist jetzt nur schwer möglich, denn nur drei Spielerverträge laufen aus. Richtig, die Mannschaft ist unter ihrem neuen Trainer Steffen Baumgart ungeschlagen. Hält diese Serie mit der verbundenen Punktequote, wäre der SCP in zwölf Monaten wieder Zweitligist. Doch genau dieser Kader hat mit René Müller und Stefan Emmerling auch zwei Trainer regelrecht verschlissen.

Baumgart und Manager Markus Krösche müssen deshalb in den kommenden Tagen eine messerscharfe Analyse liefern und anschließend konsequent aussortieren. Denn ein »Weiter so« kann keine Lösung sein.

Kommentare

der Tus muss weg

Dieser Verein muss weg. Jetzt noch in eine Opferrolle bzw mit der " 2. Chance" - Rhetorik um die Ecke zu kommen, zeigt, dass die leute vom Tus Neuhaus immer noch in der Überheblichkeit von 2014 leben. Schade um den Traditionsverein 1860, damit kann ich allemal mehr anfangen als mit so einem Retortenclub , der eigentlich nur ein Stadtteil-Verein ist sich immer noch als " potentiellen Zweitligaaufsteiger " sieht. Das ist wirklich unfassbar .

Chance auf einen 2.Frühling

Zu Pfingsten feiert man den Frühling. Das Neue, die Erleuchtung.
Nehmen sich Krösche & Baumgart die Zeit dafür, dann kann nach der Aufstiegsfreude aus 2014, jetzt eine neue Aufstiegsfreude werden. Sich auf etwas freuen. Mit Feuer und Flamme für den SCP. Aus Freude am Fußball. Für den Sport brennen. Ich hoffe, daß der Funke überspringt und aus den vergangenen Fehlern gelernt wird. Man kann daraus lernen. Muß es aber nicht. Das wäre ein schönes Pfingsten, wenn der Paderborner Fußballverein in sich geht und sich daraus stärkt. Keine Helden, sondern Kicker, die mit Freude kicken würde auch schon reichen. 11 Freunde eben.

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