Do., 05.10.2017

Kommentar zu Siematic Nicht ohne Risiko, aber

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Siemantic

Von Bernhard Hertlein

Man muss schon sagen: Chinesische Investoren haben ein gutes Händchen . Wenn sie sich mit ihrem Kapital außerhalb des Landes engagieren, steht dahinter in aller Regel eine ausgeklügelte Strategie. Und sie heißt im Allgemeinen nicht: Know-how abziehen und platt machen. Immer wieder beweisen Chinesen einen langen Atem. Prominentestes Beispiel in OWL ist der Bielefelder Nähmaschinen-Hersteller Dürkopp Adler, dessen Umsätze gerade wieder deutlich steigen.

Natürlich gibt es zu denken, wenn große Marken in ausländischen Besitz gehen. Doch trotz anhaltenden Wachstums ist auch die Küchenbranche nicht frei von Schicksalsschlägen. Hersteller wie Klostermann in Rödinghausen, Ebke/Cristini in Enger, Geba und Nieburg in Löhne und natürlich Branchengigant Alno/Wellmann meldeten Insolvenz an. Umgekehrt präsentiert sich die schon vor drei Jahren von Chinesen übernommene Küchenfirma RWK Kuhlmann in Enger offenbar in guter Verfassung.

Es gibt nicht das eine Erfolgsrezept. Dass Siematic so sehr auf China setzt, ist nicht ohne Risiko. Aber wer nichts wagt, hat schon verloren.

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